
Ergonomie und
Verarbeitung Das Design ist VAIO gewohnt sehr edel und sexy. Das Notebook erscheint flacher als es ist. Die Tastatur hinterlässt einen guten Eindruck, ist stabil und nicht klapprig. Der Druckpunkt ist etwas weich, aber nicht störend. Die Anschläge könnten ruhig etwas leiser sein.
Die Verarbeitung ist top. Nichts lässt sich eindrücken und trotz ausschließlichen Einsatz von Kunstoff wirkt alles robust, solide und verwindungssteif. Allerdings ist die Silber/Alu-Lackierung des Gehäuses
nicht sehr kratz- und abnutzungsfest. In gut 5 Monaten wurde das Gerät ca. 40mal in seinem speziellen 17"Notebookrucksack von Deuter transportiert. Dabei entstanden einige blinde Abnutzungsstellen auf der Displayverkleidung sowie auf der Unterseite. Auch hat sich Sony nicht mit Ruhm bekleckert, als sie ein Lite-On DvD LAufwerk mit Sony Aufkleber eingebaut haben. Wie bei vielen anderen Usern und bei vielen anderen (Nicht-Sony)Notebooks, ging es auch bei mir zu Bruch bzw woltle nicht brennen. Sony tauschte das Laufwerk innerhalb von vier Wochen während der gesetzlichen Gewährleistung gegen ein neues gleichen Typs anstandlos aus.
Displayqualität
Auch in diesem Laptop brilliert Sony wieder mit seiner X-Black Technologie. Die Farben sind schlichtweg brilliant und erscheinen gestochen scharf. Das riesen 17" Display lädt einen förmlich zu mobilen Präsentationen im kleinen Kreis ein, da man aus jedem Winkel bequem alles erkennen kann. Der automatische Helligkeitssensor hilft einen guten Kompromiß zwischen Ergonomie beim Betrachen und Ökonomie hinsichtlich der Akkulaufzeit zu finden. Natürlich kann man die Helligkeit auch selber (sehr hoch) regeln. So kann man starke Lichtquellen die auf das Display scheinen, einfach "überstrahlen". Die Reflexionen allgemein empfinde ich nicht sehr störend bzw. unterscheiden sich nicht von einem herkömmlichen CRT- Monitor.
Lautstärke und Lüftergeräusche
Sony hat eine intelligente Lüftersteuerung mit verschiedenen Stufen eingebaut. Mit NHC und ATI Powerplay lässt sich das Notebook nach dem Ausschalten der Festplatte komplett lüfter- und somit völlig geräuschfrei betreiben. Ohne die beiden Tools mit Standardeinstellungen wird so ca. alle 7min für 20s auf der mittleren Stufe gelüftet. Das kann Nachts störend sein, ist aber tagsüber bei normalen Umgebungsgeräuschen wie Fernsehen oder Musik nicht aktiv wahrnembar. Wenn CPU und GPU beide sehr stark belastet werden (zbsp bei entsprechenden Spielen) läuft der Lüfter auf der höchsten Stufe, die ohne Kopfhörer bzw Hintergrundsound nicht zu ertragen ist. Frischluft erhält das Gerät durch eine Vielzahl von Schlitzen auf der Gehäuseunterseite. Somit sollte man nur auf festen Untergrund wirklich dauerhaft rechenintensive Anwendungen ausführen. Löblich hingegen ist der Lüfterauslaß, der sehr gut auf der Rückseite des Vaios platziert wurde.
Konnektivität und Erweiterungen
Die meistgenutzen Anschlüsse (Audio IN/OUT 1x USB, Firewire und PCMCIA) befinden sich einfach zugänglich auf der linken Seite. Rechts ist nur das DvD Laufwerk. Auf der Stirnseite befinden sich alle Statuslampen. Auch lassen sich hier das Wlan und Bluetooth bequem über einen Schiebeschalter ein/ausschalten. Die weniger oft genutzten Anschlüßen wie LAN, D-Sub, A/V Out und 2x USB) befinden sich hinter einer gut schließenden Platikblende auf der Rückseite. So verliert das Laptop nichts von seiner klaren Linienführung , wenn es bei Meetings o.ä. auch von hinten zu sehen ist. Akku und Dockingstation sind von unterhalb des Gerätes zugänglich. Wobei letztere sich vor Schmutz ebenfalls mit einer Blende sichern lässt.
Arbeitsgeschwindigkeit
und Gaming: Die Arbeitsgeschwindigkeit ist angenehm und für alle Arbeiten des Microsoft Office Alltags ausreichend und flott. Im Vergleich zu einem Desktopsystem erscheint aber auch hier notebooktypisch die Festplatte als Bremse beim Laden von Anwendungen. Für Notebooks ist die Hitachi aber durchaus im oberen Leistungsdrittel anzusiedeln. Mehr Ram wäre sicherlich auch mehr als hilfreich. Gerade akutelle Spiele leiden doch sehr unter den mageren 512mB Ram, da ja je nach Bedarf die ATI x600 zusätzlich zu ihren eigenen 128mB Ram, nochmals per Hyper Memory 128mB vom Systemram abzweigen kann.
Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit ist entäuschend kurz. Im "Maximum Battery" Modus kommt man auf 110-120min. Mit NHC, ATI Powerplay und sehr dunklem Display komme ich mit Surfen und Office auch schonmal auf so ca.135 min. Zwar ist das A417m ein DTR, aber es hätte doch mehr als dieser kleiner 4000mAh Akku sein können. Es scheint auch keinen stärkeren von Sony zu geben. Einen Zweitakku möchte man bei den 3.9kg Kampfgewicht nicht auch noch mitschleppen
Persönliches
Fazit: Sony ist wirklich ein guter Dekstopersatz gelungen. In diesem Einsatzbereich fühlt sich das A417m richtig zu Hause. Es sieht toll aus und ist auch angenehm zu bedienen. Vor allen Dingen das Arbeiten mit dem super Display im 16:10 Format möchte ich nicht mehr missen. Sehr wichtig ist für mich auch, daß man es (mit einigen Tricks) sehr leise betreiben kann. Aber man sollte auch keinen " Hans-Dampf in allen Gassen" erwarten. Die Mobilität ist rudimentär vorhanden aber systembedingt sehr eingeschränkt. Zwar gibt es auch schnellere Notebooksysteme. Aber die gibt es doch immer?! Die Performance empfinde ich als gut.
 
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