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Ergonomie und
Verarbeitung Die Verarbeitung ist wie bei den meisten Vaios
sehr gut. Die Tastatur braucht kaum Eingewöhnungszeit und biegt sich beim
Schreiben auch nicht durch. Ein Mangel ist jedoch der geringe Abstand des Touchpads zur Tastatur. Das Touchpad lässt sich auch nicht durch eine
Tastenkombination deaktivieren. Nervig ist
der ratternde Akku, dieser hat ein wenig Spiel, dass
ich mit Klebeband reduziert habe. Der Displayrahmen ist dünn und auch schwach ausgeführt,
hält man ihn mit den Händen auf der Seite fest, kann man ihn leicht
verdrehen. Die Scharniere sind jedoch gut gedämpft, das Display wackelt im
mobilen Einsatz kaum. Verschlußhaken sind keine vorhanden, dies ist
einerseits praktisch beim Öffnen und was nicht existiert kann nicht gehen,
birgt jedoch die Gefahr, das Gegenstände beim Transportieren zwischen
Tastatur und Display geraten können und es zur Beschädigungen kommt.
Displayqualität Das Vaio S3 hat ein X-black Display, welches durch seine hohe Farbbrillianz und guter Helligkeit auffällt. Man erkauft sich dies jedoch mit Reflexionen, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe. Im Vergleich zum Vaio FS, das eine Dual-Lamp Hintergrundbeleuchtung hat (X-Black 2nd Generation), ist es jedoch dunkler. Bei Tageslicht stellt man die Helligkeit öfters auf Maximum, was den Mehrverbrauch um ca. 3-4W, was in etwa 15% weniger Akkulaufzeit bedeutet. Eine hellere Hintergrundbeleuchtung wirkt sich auch positiv auf die Reflexionen des Displays aus. Lautstärke und Lüftergeräusche Je nach Betriebsmodus ist der Lüfter deutlich hörbar oder fast aus. Durch die geringe Baugrosse heizt sich das Gehäuse natürlich mehr auf, als ein grösseres Notebook mit gleicher Hardware. Weil die Grafikkarte und der CPU nebeneinander unterhalb der rechten Handballenauflage liegen, erwärmt sich diese stark. Unangenehm wird es nicht, man spürt es einfach. In den Energieoptionen lässt sich der Lüfter manuell regeln, in der leisesten Einstellung wird der FSB runtergeregelt, was die CPU Taktrate auf 200Mhz senkt. Dadurch wird natürlich auch die Performance schlechter. Energieeinsparungen bringt dies aber nicht, weil die VID nicht mitgesenkt wird. Die Temperatur liegt bei normalen Arbeiten unter 50C, nur wenn der CPU längere Zeit ausgelastet ist, steigt sie teilweise auf über 55C und der Lüfter setzt hörbar ein und schaltet sich beim 52C wieder aus. Konvektivität und Erweiterungen Die Anschlüsse liegen
alle auf der Seite. Die zwei USB 2.0 und der Firewire-Port
auf der rechten Seite sind durch eine Abdeckung vom Schmutz beschützt,
ebenso der RJ11-Modem und RJ45 LAN-Port auf der linken Seite. Des weiteren befinden
sich noch ein VGA-Port und zwei Klinkenbuchsen Für Mikro und Kopfhörer auf
der linken Seite. Als Erweiterung gibt es eine optionale Dockingstation
(VGP-PRS2, ca. 240 Euro), diese beinhaltet unter anderem noch einen DVI-D
Anschluß. Seit neuesten gibt es auch noch eine externe Ladestation Für den
Akku (z.Zt. nur in den USA) Dieser erlaubt es bis
zu zwei Akku extern aufzuladen. Für Ästeten gibt es auch noch eine sehr schöne
Schutzhülle von Sony Für ca. 60 Euro (VGPCKS1).
Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming: Das Notebook bietet genügend
Leistungsreserven Für den Umgang mit Alltagssoftware, wie Office, Internet
und Bild- & Videobearbeitung. Die Grafikkarte genügt Für einfache
Spiele, mit gewissen Einschränkungen lassen sich aber auch aktuelle Games zocken (HL2, NFS2 laufen flüssig). Die Festplatte
mit S-ATA Unterstützung hat trotz der 5400rpm keine großen Vorteile ggü. einer gleich schnellen ATA-Disk.
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