Inspiron 1370 : UMA GFX Intel Core 2 Duo SU7300(1.3GHz,800MHz,3MB)
Display : 13.3in WLED HD (1366X768)
Camera : Integrated 1.3 Mega Pixel Camera
Memory : 4096MB (2x2048) 1067MHz DDR3 Dual Channel
Hard Drive : 250GB Serial ATA (5400RPM)
Optical Drive : 8X DVD+/-RW Drive including software
Battery : Primary 8-cell 80W/HR LI-ION
Graphics : Intel Integrated GMA X4500MHD
Wireless : Intel WiFi Link 5100 (802.11 a/b/g/n 1X2) 1/2 MiniCard European
Operating System : German Genuine Windows 7 Home Premium (64 BIT)

Und da ist es (endlich), mein neues Dell Inspiron. Klein, stark (?), schwarz und mit Windows 7.

Nun, eigentlich bin ich mit Laptops gut versorgt, denn ich besitze noch ein Acer Aspire 8730G (sehr groß, schwer mit tollem Bildschirm) und ein Dell Mini 10-Netbook (sehr klein, sehr praktisch, aber manchmal eben ZU klein). Das Inspiron 13z soll die „Lücke“ zwischen beiden Rechnern ausfüllen.

Nach der üblichen Prozedur (Windows 7 64bit installiert sich „gebrauchsfertig“) erwartet mich ein Bildschirm mit einer dunklen Hintergrundgrafik und dem „Dell Dock“. Das ist sowas wie diese merkwürdige Schnellstartleiste auf Mac-Rechnern. Steht im Weg rum und verplempert Platz. Also – gleich weg damit, denn für sowas gibt es ja die Schnellstartleiste unter Windows 7. (Meine Frau hat ein Inspiron 15z und findet das Dell Dock ganz praktisch).

Das Nächste ist dann immer, irgendwelche Softwarebeigaben zu entfernen. Bei Dell beschränkt sich das auf die McAffee-Sicherheitssoftware und Microsoft Works, sowie ein paar kleinere Dell-Utilities. Sehr löblich! Bei meinem Acer Aspire war das sehr viel aufwändiger.

Der Rechner ist sehr leise. Nur selten hört man das Rauschen des Lüfters. Der Bildschirm ist hell und klar. Gut, er „spiegelt“, aber das sieht man nicht, wenn man mit einem Programm arbeitet.

Die Verbindung zum WLAN war auch kein Problem. Die komplette Einrichtung und Anpassung an meiner persönlichen Vorlieben inklusive Zugriff auf das Heimnetzwerk waren in wenigen Minuten geschafft. Ohne Probleme, ohne Hakeleien und Frickeleien.

Beim Netzwerkdrucker gab's kurz einen Schock: Treiber für den ollen HP Laserjet 4050 werden zunächst nicht angeboten, aber das Gerät wird zumindest erkannt. Nach Klicken auf „Windows Update“ werden weitere Treiber angeboten, darunter auch für den Laserjet 4050. Glück gehabt!

Der erst kürzlich gekaufte Dell DVB-T-Tuner für den USB-Anschluss ließ sich tadellos installieren. Danach war auch Fernsehen möglich. Selbst ältere Software funktioniert unter Windows 7 problemlos. Darunter ein spezielles Programm für professionelle Audio-Bearbeitung, das für Windows XP entwickelt wurde. Ich bin begeistert! (Auf dem Acer Aspire unter Windows Vista hakelte es damit arg!)

Das Inspiron 13z macht auf mich einen wirklich guten Eindruck. Es ist einen Tick größer als Netbooks, aber WESENTLICH leistungsfähiger! Der Geschwindigkeitsunterschied ist enorm! Dabei ist das 13z wirklich sehr leise und bleibt kühl. Auch die grössere Version 15z, die meine Frau besitzt, hört man eher selten Luft pusten.

Den Akkubetrieb habe ich noch nicht getestet. Ich war überrascht, daß ich offenbar den „grossen“ Akku bestellt hatte. Er „bockt“ das Hinterteil des Notebooks auf, was für eine recht angenehme Schreibposition sorgt.

Bislang hat jede Softwareinstallation funktoniert, und das Gerät hat nicht rumgezickt. Ob OpenOffice, PDF-Drucker, Firefox, TV-Tuner-Software – keine Probleme.

Ergonomie und Verarbeitung:
Der übliche Plastik-Kram aus China, aber in guter Ausführung. Der Bildschirm ist recht dünn und leicht. Beim Schreiben wackelt er allerdings nicht. Die Tastatur ist okay. Hab' jedoch auch schon mal auf besseren geschrieben. Die Lautsprecher sind natürlich nicht mit einer HiFi-Anlage vergleichbar. Aber sie sind ordentlich laut. Auch der Kopfhörerausgang macht ordentlich „Dampf“. Ich hatte mich bei anderen Geräten immer sehr über den schwachen Kopfhörerausgang geärgert.

Displayqualität:
Nahezu perfekt, finde ich. Alle Ecken sind gut ausgeleuchtet.

Lautstärke und Lüftergeschwindigkeit:
Wie schon geschrieben: Sehr leises, kühles Gerät. Der Lüfter meldet sich hin und wieder zu Wort, aber sehr dezent-

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming:
Windows-Leistungsindex 4,1. Ich spiele nicht, daher keine Bewertung

Akkulaufzeit:
Noch nicht getestet.

Persönliches Fazit:
Ich bin sehr zufrieden. Einzig die Qualität des Bildes der eingebauten Webcam ist eher nicht so toll. Übrigens ebenso beim Inspiron 15z. Die Webcams im Acer Aspire 8730G und auch dem Dell Mini 10 sind wesentlich besser!