Ergonomie
und Verarbeitung Das Gehäuse wirk äußerst
robust, es gibt keine fehlende Steifigkeit oder knarrenden Geräusche
beim Handling. Es wurde im Vergleichzum 9300 noch einmal verbessert.
Die Display Haken halten die Abdeckung absolut wackelfrei wenn das
Notebook geschlossen ist. Die fast 4kg machen sich auf dem Rücken
bemerkbar aber das iXPS2 ist eben kein Latitude X1 sondern ist in
erster Linie als
Desktop Replacement geschaffen worden. Es gibt übrigens auch
einen sehr schicken passenden XPS Rucksack. Dieser ist zwar praktisch
und bietet guten Schutz für
das Notebook, ist allerdings auch riesengroß. Man sieht wirklich
etwas aus als wäre man auf Camping Tour. Staufächer sind
zu genüge vorhanden.
Displayqualität
Ob man spiegelnde Displays nun mag oder nicht ist Geschmackssache.
Ich persönlich habe mich auf Anhieb "verliebt" als
ich im Mediamarkt zum ersten mal ein Sony mit Xblack Technologie
sah. Die Auflösung von 1920*1200 ist gewöhnungsbedürftig
nachdem man jahrelang an einem 17' TFT mit 1280*1024 saß.
Dell wollte
mir wohl den Übergang mit einer erhöhten dpi Zahl auf
125 erleichtern was aber teilweise zu sehr hässlichen Darstellungen
von Websites etc. führte. Also landete ich schnell wieder bei
96dpi. Mittlerweile habe ich mich an die kleine Schrift gewöhnt
und weiß das Widescreenformat gut einzusetzen.
In Spielen sind die 1920*1200 ein echter Traum. Dank der starken
Grafikkarte kann ich sie auch in jedem Spiel kombiniert mit hohen
Details
nutzen (HL2, CS:S, UT2k4, Far Cry ...). Bei den Blickwinkeln verspricht
der Hersteller auf keinen Fall zuviel
Lautstärke und Lüftergeräusche
Nachdem ich mit Centrino Hardware Control die Spannungen auf 0.7V
für 800MHz und 1.1V für 2133MHz senkte erreichte ich eine
Volllasttemperatur unterhalb der 50° Marke.
Beide Lüfter (CPU und Grafikkarte) haben jeweils die Einstellungen
Off/Low/High. Der Grafikkartenlüfter läuft permament auf
Low was wegen der Grafikkarte arg von Nöten ist.
Der CPU Lüfter läuft bei 45° an und kühlt den
Prozessor auf 36° runter bevor er wieder ausgeht. Mit diesen
durch I9Kfangui eingestellten Settings läuft der Lüfter
ca. 25% der Zeit. Auf High muss der CPU Lüfter nie laufen!
Es ist noch anzumerken, dass der CPU Lüfter auf Low wesentlich
lauter als der der Grafikkarte ist.
Wenn man nicht spielen will kann man im Nvidia Treibermenü
per Powermizer die Grafikleistung und damit die Temperatur herunterregeln.
Im Batteriebetrieb geschieht dies automatisch, wodurch man im Batteriemodus
zwangsläufig nur ungefähr halbe Spieleleistung hat.
Insgesamt erreiche ich also folgende Temperaturen:
-Grafikkarte: 50° Idle (DC); 60° Idle (AC); max. 80°
unter Last
-CPU: 36-45° Idle; 48° Last
-HDD: 35°
-Northbridge/RAM: 50°
Konnektivität
und ErweiterungenDie gebotenen Anschlussmöglichkeiten
sollten die Bedürfnisse eines jeden Users befriedigen können.Ich
plane die eventuelle Nachrüstung einer Soundkarte per
PCMCIA. Meine geringen Soundbedürfnisse werden zwar durch den
internen Soundchip gedeckt allerdings kann man kein 5.1 System anschließen.
Außerdem könnte esder CPU
noch etwas Luft in Games verschaffen. Internes Bluetooth ist auch
erhältlich, allerdings verzichtete ich darauf, da ich derzeit
keine entsprechenden Peripherie besitze.
Beim WLAN habe ich mich für b- und g-Standart entschieden.
Die Notwendigkeit von a-Standart erschien mir zu gering. Dell bietet
hier auch eine a/b/g Lösung an.
Sehr wichtig und bemerkenswert ist des weiteren, dass gute Chancen
für die Aufrüstbarkeit einer Go 7800 bestehen! Im aktuellen
A04 Bios ist die Rede von Support für neue Grafik Kontroller.
Platz für weitere optische Laufwerke oder Festplatten wie bei
Alienware ist nicht vorhanden. Man kann eigentlich fast froh darüber
sein, da so die schlanke Linie gewahrt wird.
Arbeitsgeschwindigkeit
und Gaming: Das XPS ist in jedem Spiel wesentlich
schneller als mein vorheriger PC (Pentium 3.2 2MB + 6800GT) und
das war und ist äußerst beeindruckend für mich.
Das einzige was ich etwas vermisse ist das HT der P4's. Dieses Defizit
bekommt man hin und wieder leicht zu spüren beim Multitasking
Aufgaben.
Die Media Performance des Pentium M ist bekanntlich nicht überragend.
Aber ehrlich gesagt ist mir das egal, da ich in 5 Jahren keinen
einzigen Film
bearbeitet habe. Die anspruchsvollste Aufgabe aus diesem Bereich
an meinen Computer ist Musikdateien für einen Brennvorgang
zu konvertieren. Nachdem ich mir das eingestanden hatte stand meiner
Entscheidung
mich vom P4 abzuwenden und mich der stärkeren Spiele CPU zuzuwenden
nichts mehr im Wege.
Die Speicherbandbreite liegt laut SANDRA nur bei ~3000MB/s trotz
DDR-II PC4200 DualChannel Memory. Die Gründe hierfür liegen
im geringen CPU FSB. Dadurch schneidet das Notebook
in synthetischen Benchmarks und bei der genannten Multimedia Bearbeitung
nicht sonderlich gut ab. Spiele werden dadurch glücklicherweise
wenig beeinflusst. Allerdings
offenbart sich in diesem Notebook einmal mehr, dass DualChannel
in heuten Notebooks vorallem Marketingstrategie ist
Akkulaufzeit: Hier muss man
sich keine Illusionen machen. Der Akku hält eine DVD durch
aber viel mehr ist nicht drin. Spielen ist nicht ratsam, auch wegen
der um die Hälfte reduzierten
Grafikleistung nicht. Wer die 6800 Ultra will muss das in kaufen
nehmen trotz 9 Zellen Akku. Um mehrere Stunden unabhängig von
Steckdosen mit diesem Notebook sein sollte man auf jeden Fall in
einen
zweiten Akku investieren. Ich habe daher auf das vorgeschlagene
Testverfahren verzichtet. An dieser Stelle möchte ich noch
die in 16 verschiedenen Farben leuchtenden LED's erwähnen:
auf diese sollte man im Akkubetrieb auch verzichten genauso wie
auf eine zu hohe Helligkeitseinstellung des Display.

Persönliches
Fazit Das
Inspiron XPS2 ist schlicht und ergreifend die perfekte Wahl für
meine Belangen gewesen. Ich wollte eine mobile (im Sinn von wenig
Gepäck für eine LAN Party)
Gaming Maschine und ich wurde in keiner Hinsicht enttäuscht.
Die gebotene Leistung bei Temperaturen eines Desktop PC's haben
meine kühnsten Erwartungen an dasNotebook weit übertroffen.
Der Preis mag hoch erscheinen ist jedoch in Anbetracht der Preise
von Konkurrenten in dieser Leistungsklasse kein Grund zur Kritik
am XPS. Alienware und Sager kamen nicht in Frage, da ich einen Pentium
M wegen der Verlustleistung und der höheren Leistung in Spielen
wollte. Außerdem ist das Dell dadurch wesentlich dünner
und leichter als die mit Pentium 4 ausgestatteten Mitbewerber bei
trotzdem geringerem Preis.
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