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Testbericht BenQ Joybook S73U von MKO

 
 
Notebook Test
Die Notebooktests werden von Benutzern unsereres Notebookforums geschrieben. Sie stellen einen privaten Erfahrungsbericht dar, und geben eine persönliche Meinung wieder.


Notebook Steckbrief
Hersteller BenQ
Modell Joybook S73U
CPU Intel® Core™ Duo Prozessor T2250 (1,73GHz)
Speicher 1x512 MB PC2-5300 DDR 667 MHz
Festplatte 80 GB SATA Fujitsu Siemens MHV2080BH PL 5400RPM 8MB
Grafikkarte Intel 82945GM GC (GMA X950)
Bildschirmauflösung WXGA (1280x800)
Bildschirmgröße 14 Zoll Widescreen
Laufwerk DVD +/- RW
Nezwerkkarte Broadcom NetXtreme BCM5750 Gigabit
Modem Ja
Bluetooth Nein
Wireless Lan Intel®PRO/Wireless 3945ABG
Firewire Ja

Anschlüsse
   USB 2.0
   parallel
   seriell
   PS2
   PCMCIA
   DVI


4x
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja

TV Out Ja
Card Reader Multi Card Slot 5-in-1
Hot Keys WLAN, eMail, Explorer
Abmessungen : B x T x H
395 x 278 x 30,5
Gewicht inkl. Akku: 2320g
Benchmarks:  
CrystalMark 0.9.106.247 Mark: 50724
ALU: 14398
FPU: 15608
MEM: 6774
HDD: 4800
GDI: 3730
D2D: 3556
OGL: 1858


Kurzbewertung
Plus Leise
Plus Helligkeit und Helligkeitsverteilung
Plus Gewicht und Verarbeitung
Plus DVI Anschluss
Plus Akkulaufzeit
   
Plus Festplatte zu laut
Plus Akkuladezeit
 
Notebooktest: Testbericht BenQ Joybook S73U von MKO – 31.01.2007

 

Geniales Office Notebook mit einem super Preis Leistungsverhältnis

Hier nun mein 2. Testbericht!
Zielsetzung war diesmal ein Notebook zu kaufen, das optimal für eMail und Internetanwendungen ist. Dabei sollte es extrem leise sein und
kaum Lüftertätigkeit zeigen. Leicht und stabil sind die weitere Anforderungen. Der Preis spielt natürlich auch eine Rolle, wobei ein Produkt
um die 700€ super gewesen wäre, ich bin allerdings auch bereit weit mehr zu bezahlen für ein leises Gerät.

Verpackung

Ergonomie und Verarbeitung

Das Notebook ist leicht und handlich. Fühlt sich sehr gut an und das Display lässt sich einfach mit einem gewissen Widerstand öffnen. Beim Schließen spürt man einen gewissen Widerstand und beim letzten Rest fällt es dann „ungebremst“ auf die Tastatur. Ist allerdings unproblematisch, wenn man es einfach sanft schließt.
Es lässt sich sehr gut überall platzieren oder mitnehmen. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und hat nichts Negativ auffälliges. An jeder Seite findet sich ein USB Eingang
(hinten 2), so dass man die externen Geräte anschließen kann wo man sich braucht. Bei mir ist es wichtig, dass die Maus rechts angeschlossen werden kann, wegen der geringen Reichweite des Empfängers. Das Touchpad ist sehr gut und reagiert auf alle Befehle so wie es sich gehört.

Bewertung: Schulnote 1-2

Displayqualität

Ich persönlich finde das Display sehr gut. Sehr gut ausgeleuchtet und auch sehr hell. Ob es 200 Candela hat kann ich nicht sagen, aber es ist heller als das Display des Latidude D820 (1280 * 800)
Man schaut gern drauf und alle Symbole wirken sehr klar. Also ich kann definitiv nichts Negatives sehen. Es reich komplett auf Stufe 4 von 7 die Helligkeit einzustellen. Spart wiederum Energie und erhöht die Laufzeit. Der Blickwinkel ist für den täglichen Gebrauch sehr gut, nur von extrem oben und extrem unten verändert sich die Darstellung. Das ist aber letztendlich meines Erachtens nicht relevant. Von links oder rechts gesehen ist das Bild so bis 120 Grad einwandfrei.

Bewertung: Schulnote 2-3

Lautstärke und Lüftergeräusche

Mein Lieblingsthema! Ich war ein wenig skeptisch, da insbesondere Eigentümer des S73G (mit externer Grafikkarte) über Lüftertätigkeiten klagten. Ich kann dieses bei der internen Grafikkarte entkräften. Der Lüfter sagt so gut wie nichts bei normaler Officetätigkeit und Dnymaic Switching des Prozessors. Dynamic Switching bedeutet, dass die Taktfrequenz des Prozessors sich an die Anforderungen der Aufgabe automatisch anpasst. Sicher wird der Lüfter bei Spielen angehen, aber das war für die Anforderungen nicht relevant.
Die einzige Lärmquelle ist die Festplatte. Sie schleift ein wenig und ist hörbar. Legt man das Notebook auf einen weichen Untergrund bzw. auf die Knie, so reduziert sich das Geräusch.
Der Prozessor wird genügsam wärmer und es dauert bis es an den kritischen Lüfterwärmepunkt kommt. Bei Nutzung von CrystalMark ging die Prozessor-Temperatur auf 57 Grad und der Lüfter fängt bei 54 Grad an zu arbeiten. Man hört ein leises Rauschen und das ist auf keinen Fall unangenehm. Bei 44 Grad geht Lüfter wieder aus und es kehrt Ruhe ein.
Das DVD Laufwerk ist bei hoher Drehzahl schon lauter, aber keinesfalls störend. Mit dem Programm CD Bremse lässt es sich auf ein normales Geräuschmaß zurückregeln.
Es ist ansonsten von den anderen Komponenten nichts zu hören.

Bewertung: Schulnote 2 (1-2 beim Austausch der Festplatte)

Konnektivität und Erweiterungen

Wlan: Der Einsatz von Wlan macht keine Probleme. Aktiviert und schon ist man im Internet. Reichweitentests habe ich nicht durchgeführt.
USB: Keine Probleme
Firewire: DVI: Der Anschluss des DVI – Ausganges an einen LCD Fernseher geht, sobald man den Treiber darauf eingestellt hat. Im Handbuch steht zwar das man durch die Taste „FN+F3“ umschalten kann, das geht aber ohne Treibereinstellung nicht. Anschluss an einen LCD Monitor bereitet keine Probleme und das Bild ist super. Es ist kein serieller Port vorhanden.

Bewertung: Schulnote 2

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming:

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist absolut ausreichend für Internet und Office-Anwendungen.
Spiele sind zwar möglich, allerdings durch die interne Grafikkarte begrenzt.

Bewertung: Schulnote 2

Akkulaufzeit:

Durch den Einsatz von NHC im Dynamic Switching Mode (startet bei 780 MHZ) läuft das Notebook mit Sicherheit ca. 4 Stunden plus einwenig mehr.
Dabei ist die Helligkeit auf Stufe 5 von 8 eingestellt. Die Stufe 5 ist absolut ausreichend und normal hell.
Die Ladezeit des Akkus ist meines Erachtens viel zu lang.
Eine komplette Ladung dauert 4 Stunden.

Bewertung: Schulnote 2-3

Softwarebeigaben und Betriebssystem

Sehr gut durchdacht, ist das Softwaretool, das sich in den Bootvorgang einklinkt und die Option bietet die komplette Festplatte als Image zu speichern bzw. zu restoren. Es dauert zwar ca. 30 Minuten und bei 49% der Sicherung denkt man das Gerät ist abgestürzt, aber es rechnet einfach sehr lange. Also einfach einwenig Geduld haben und dann hat man gesichertes System. Hier sollt man allerdings darauf achten, dass man vorher das Betriebssystem (Windows XP Prof.) auf den neuesten Stand bringt. Es dauert eine ganze Weile bis man alle Updates/Patches heruntergeladen und installiert hat. Absolut positiv finde ich das PC-Cillin: Anti-Virus beiliegt, aber nicht installiert ist. So kann man es direkt in den Papierkorb wandern lassen.
Das S73U kann man ohne Mehrkosten auf Vista upgraden. Bezahlt werden muss man nur die Versandkosten.
Die sonstigen Beigaben sind Nero 6 und Benq-Programme (DVD Musik etc.) die funktional sind und schön anzusehen sind.
Wer die Bootsequenz im Bios (F2-Taste) ändern möchte, muss darauf achten das er die Taste „+“ nur über die Tastenkombination „Taste FN und ö“ ändern kann. Das normale + Zeichen geht nämlich nicht.

Bewertung: Schulnote 2

Vista Upgrade

Das Betriebssystem kann kostenfrei auf Vista upgedated werden, allerdings steht bis heute (29.01.07) keine Möglichkeit das über die Benqseite zu realisieren. Aussage des Kundendienstes ist, dass die Möglichkeit Anfang Februar geschaffen wird.

Linux (Knopix 5.1)

Der Kurztest ergibt, das sich Knoppix starten lässt und es auch funktioniert. Leider wird die Bildschirmauflösung nicht erkannt und auch nicht der Wlan-Adapter
(zu mindestens habe ich ihn nicht in der Komponentenübersicht gefunden)

Persönliches Fazit

Das Notebook ist ein absoluter Kauftipp, wenn man es für Tätigkeiten außer Spiele benutzt. Alles funktioniert so wie man es erwartet. Man wird nicht enttäuscht. Um die letzten kleinen Fehler auszumerzen, sollte man sich für ca. 65€ eine neue Festplatte kaufen und für 45€ weitere 512 MB Ram. Als Ergebnis hat man ein optimales Internet und Office-Notebook.

Exkurs Festplattendämmung (Auf eigene Gefahr)

Zuerst müsst Ihr zwei Schrauben auf der Unterseite des Notebooks lösen. Bitte bedenkt, das die zweite Schraube unter dem Siegel ist. Das Siegel könnt Ihr, ohne es zu zerstören, mit einem kleine Schraubenzieher hoch drücken und kommt so an die Schraube dran. Anschließend könnt Ihr den Deckel entfernen, der allerdings durch hochziehen der Erhebung sich schwer fällig löste. Bitte keine Gewalt anwenden, es geht auf jeden Fall. Dann seht Ihr die Festplatte, die in einem Käfig steckt. Den Käfig vorsichtig nach Links schieben und die Festplatte liegt nun frei. Den Käfig müsst Ihr nun durch Lösen der 4 Schrauben entfernen. Keine Angst kann nichts passieren. Dann nehmt am besten einen Lüftfilter für den Staubsauger und umwickelt die Festplatte (notfalls zurecht schneiden). Achte darauf das der SATA Anschluss frei bleibt. Dann platziert die Festplatte erneut im Gehäuse und drückt den Sata-Anschluß in das Gegenstück des Notebooks. Achtet darauf das er richtig einrastet, notfalls mit ein wenig Druck. Falls nicht, dann bekommt Ihr die Meldung beim Starten, das er die Festplatte nicht finden kann. Des weiteren achtet das der gesamte Fesplattenraum mit Füllmaterial ausgefüllt ist. Dann den Deckel vorsichtig montieren und man ist fertig. Ergebnis ist das die Lautstärke der Festplatte um einiges geringer ist.

Exkurs Einkauf

Viele Leute machen immer noch den Fehler, dass Sie immer vom Anbieter mit dem günstigsten Preis kaufen. Ich persönlich suche mir den Anbieter immer über www.geizhals.at/deutschland aus und stöbere in den einzelnen Bewertungen. Ich lasse mir immer alle negativen Bewertungen anzeigen und dann weiß man fast immer wie der Anbieter auf dem Markt auftritt. Achtet bitte auch immer darauf in welchem Zeitraum und wie oft und der Gegenstand der negativen Bewertung. Sind die Abstände relativ groß, so ist es fast immer unkritisch beim Ihm zu kaufen. Bei Problemen mit der Lieferfähigkeit von Produkten ruft vorher einfach mal an und vergewissert Euch. Ganz wichtig ist die Bewertung des Services nach dem Kauf, denn wenn etwas kaputt geht oder Ihr wollt es zurückgeben, dann habt Ihr bei einem schlechten Anbieter keine guten Karten und nur Ärger.

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Fragen und Anregungen, Kritik und Lob zu diesem Erfahrungsbericht bitte bei uns im Forum stellen. Hier geht es zum Thread für diesen Test.

Euer MKO

 

  
 
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