Notebook Test

Die Notebooktests werden von Benutzern unsereres Notebookforums geschrieben. Sie stellen einen privaten Erfahrungsbericht dar, und geben eine persönliche Meinung wieder.

 

Notebook Steckbrief

Hersteller

Samsung 

Modell

M55-T2500 

CPU

Intel® Core™ Duo Prozessor T2500 (2GHz)

Speicher

1024 MB PC2-5300 DDR 667 MHz

1 x 1024 MB

Timings: 5-5-5-13

Festplatte

100 GB SATA

Fujitsu MHV2100BH

5400 rpm, 8MB

Grafikkarte

nVIDIA GeForce 7600 Go 256 MB

450 / 486 MHz

Bildschirmauflösung

WXGA+ 1440 x 900

Bildschirmgröße

17“-Widescreen

Laufwerk

Teac DV-W28EA

DVD+R DL: 2,4x

DVD+/-R: 8x

DVD+/-RW: 4x

DVD-RAM: 5x

CD-R: 24x

CD-RW: 16x

DVD: 8x

CD: 24x

Floppy

 

Netzwerkkarte

Intel®PRO/Wireless 3945ABG

Broadcom NetXtreme BCM5750 Gigabit

Modem

Sens LT56ADW

Bluetooth
Wireless Lan
Infrarot
Firewire

Ja

Intel PRO 802.11a/b/g

Nein

1x (6pin)

Anschlüsse
   USB
   parallel
   seriell
   PS2
   PCMCIA

 

4x

Nein

Nein

Nein

Ja

TV Out

Ja

Card Reader

Multi Card Slot 5-in-1

Hot Keys

WLAN, Etiquette, AVStation, Lautstärke

CD Playback Funktion

?

Abmessungen :

395 x 278 x 30,5

Gewich ink Akku t:

2.99 kg

Benchmarks:

 

CrystalMark

0.9.106.247
Genaues Ergebniss

findet ihr hier

Mark: 94685
ALU:  15722
FPU:   18583
MEM:  8377
HDD:  4952
GDI:   14577
D2D:  7182
OGL: 25292

Batteryeater:

Classic*: 2 h

Aquamark 3 ***

Total: 63608
GFX: 9678
CPU: 9281

 

 

* Helligkeit auf Stufe 3 von 8.

  CPU-Geschwindigkeit auf Minimum

  Grafikkarte auf Stromsparmodus, WLAN aus

 

Kurzbewertung

Plus

 Spieleleistung

Plus

 Helligkeit und Blickwinkel

Plus

 Soundqualität Lautsprecher

Plus

 Gewicht und Verarbeitung

Minus

 Helligkeitsverteilung

Minus

 Leertaste hängt schräg

 

 

 

 

Notebooktest: Samsung M55-T2500 – 19. August 2006 geschrieben von ethnicolor

 
Edler Alleskönner

Samsung M55 – Nachfolger des M50 mit DualCore und GeForce 7600

Ist das jetzt ein Arbeitstier, ein Multimediafreak oder eine Game-Maschine? Irgendwie ist es nicht einzuordnen, denn in jeder der genannten Sparten spielt das M55 seine Stärken aus. Mir soll’s recht sein, denn ich hab endlich das für mich perfekte Notebook gefunden. Luxuriöses 17“-LCD, ausreichend Spieleleistung bei akzeptabler Geräuschkulisse, einzig wer es als Heizung im kalten Winter nutzen möchte sollte sich ein anderes aussuchen ;).  Ist einmal nicht Arbeiten oder Zocken angesagt, dient das edle Stück als Musik-Jukebox oder als DVD-Gerät. Und um noch das letzte Plus zu nennen: Dies ist alles in einem lediglich 3 kg schweren Laptop untergebracht! Da sind dann die etwas ungleichmässige Helligkeitsverteilung und die Mängel bei der Tastatur nur noch Nebensachen, die sich angesichts der vielen positiven Eigenschaften verkraften lassen.

 

Ergonomie und Verarbeitung

Das Notebook macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und ist daher robuster als herkömmliche Plastikfabrikate. Da knarzt nichts. Dasselbe gilt auch für den Displaydeckel. Beim Öffnen und Schliessen sind keine nennenswerten Geräusche zu beklagen. Trotz der dünnen Bauweise löst ein Drücken auf die Rückseite des Deckels keine Reaktionen auf dem Display aus.

 

Das Schreiben mit der Tastatur geht leicht von der Hand. Die Tasten sind angenehm gross dimensioniert und haben meiner Meinung nach einen guten Druckpunkt, auch wenn das Schreiben vielleicht etwas „härter“ zugeht als bei anderen Laptops, da die Tasten einen eher kurzen Anschlag haben. Die Tastatur offenbart jedoch auch den einzigen Mangel was die Verarbeitung angeht, dem ich bis jetzt begegnet bin. Die Leertaste ist am linken Ende etwas höher als am rechten, wie auch die danebenliegende ALT-Taste, was mich noch etwas stört beim Schreiben. Ausserdem machen gewisse Tasten ein etwas klappriges Geräusch. Im Druckpunkt sind jedoch alle Tasten etwa gleich.

 

Links und rechts der Tastatur finden sich einige Hotkeys. Auf der rechten Seite drei für die Steuerung der AVStation (Musik, Photo, Film) sowie einer für die Lautstärke. Auf der linken Seite ein Button für das WLAN und einer für den Etiquette-Modus. Mit diesem lässt sich eine Art „Flüstermodus“ einschalten bei dem das Notebook heruntergetaktet und der Lüfter ausgeschaltet wird. Der Hotkey für die Lautstärke ist etwas wacklig. Die anderen Hotkeys machen jedoch einen sehr hochwertigen Eindruck. WLAN, Eitquette und Lautstärke lassen sich wie gewohnt auch über die FN-Taste einstellen. Für die Steuerung der AVStation liegt alternativ noch eine kleine Fernbedienung dabei, die bei Nichtgebrauch im PCMCIA-Slot versorgt werden kann.

 

Das Touchpad verfügt am rechten Rand über einen virtuellen Bildlauf, mit dem man bequem durch Seiten oder Dokumente scrollen kann. Das Arbeiten mit dem Touchpad geht problemlos und leicht von der Hand. Die beiden Maustasten wackeln nicht, die Druckpunkte sind aber nicht ganz gleich, was jedoch beim Arbeiten nicht weiter stört. Sehr gut: Das Touchpad lässt sich durch Drücken mit FN+F9 ausschalten. Dieses Feature werden all jene zu schätzen lernen, die lieber eine externe Maus verwenden!

 

 

Displayqualität

Als Display ist ein Widescreen-LCD verbaut mit einer Auflösung von 1440x900. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber der Widescreen-Bauweise bin ich mit dem M55 sozusagen auf die andere Seite konvertiert. Das Format ist angenehmer im Blickfeld zu halten als das herkömmliche 4:3. Ausserdem lassen sich bequem mehrere Fenster nebeneinander platzieren.

Die Helligkeit lässt sich in 8 Stufen regeln. Bei Schreibarbeiten hab ich sie normalerweise auf der dritthöchsten Stufe, habe als noch Reserve für Spiele und DVD-Schauen. Der Kontrast lässt sich nicht einstellen. Die Darstellung ist scharf, und horizontal äusserst winkelstabil. Zwar wird das Bild etwas dunkler, die Schrift lässt sich jedoch auch bei ca. 160-170° noch ohne Probleme ablesen. Wirklich hervorragend! Dasselbe gilt weitestgehend auch für die Vertikale.

Die Helligkeitsverteilung ist ausreichend, aber nicht top. Beim Booten oder beim DVD-Schauen fällt einem am unteren Rand ein dünner heller Streifen auf, sowie am oberen Rand in der Mitte ein dunkler Fleck, welcher bei dunkleren Szenen etwas stört. Beim Schreiben oder Surfen wird man davon aber nie etwas merken.

Wie auch schon bei anderen Samsung-Notebooks beobachtet wurde, wirkt auch das LCD vom M55 leicht „sandig“, woran man sich aber mit der Zeit gewöhnt.

Wie schon fast Standard spiegelt auch das Display vom M55. Durch spezielle Beschichtungen wird der störenden Reflektion entgegengewirkt. Solange keine Lampe direkt von hinten in das LCD leuchtet lässt es sich problemlos Worddokumente abfassen oder surfen. Lediglich bei dunklen Bildflächen schaut man in sein eigenes Gesicht. Mich persönlich stört das jedoch nicht. Im Gegenteil: Durch die Glare-Bauweise sehen Bilder oder Grafiken plastischer aus und die Farben wirken kräftiger.

Bezüglich Schlierenbildung ist mir bis jetzt noch nichts aufgefallen.

 


Lautstärke und Lüftergeräusche

Unter Windows bleibt das Laptop sehr leise. Beim DVD-Schauen sowie beim Zocken wird der Lüfter relativ laut und bleibt dann auch auf dieser Stufe. Aber selbst dann ist es meiner Meinung noch akzeptabel. Dies vor allem deshalb da der Lüfter keine tief- und hochfrequenten Geräusche verursacht, es bleibt beieinem angenehmen, neutralen Rauschen. Bei einem Test schaltete der Lüfter bereits eine Minute nach Filmende wieder herunter.

 

Nach dem Einlegen einer DVD wird das Laufwerk erwartungsgemäss laut, ausserdem vibriert bei der höchsten Geschwindigkeit das ganze Notebook etwas. Nach einem Zugriff auf den eingelegten Datenträger regelt es aber bereits nach 9-10 Sekunden wieder runter und ist dann wieder kaum zu hören.

Von der Festplatte ist abgesehen von leisen Klickgeräuschen kaum etwas zu hören

 

Überrascht haben mich die Lautsprecher. So guten Sound hab ich noch nie aus einem Laptop kommen hören! Speziell die glasklaren Höhen sind zu erwähnen. Auch die Lautstärke überzeugt. Auf das Maximum gestellt, lässt sich problemlos ein kleiner Raum beschallen, denn selbst dann überzeugt die Soundqualität noch. Mittels vorinstallierter Software von SRS Labs lassen sich zusätzlich Effekte einschalten, um zum Beispiel den Stereosound zu verbessern oder virtuellen Surround zu geniessen.

 

 

Konnektivität und Erweiterungen

Die Anschlüsse sind sinnvoll verteilt. Links: PCMCIA, Firewire (6pin), USB, Modem, Ethernet. Rechts: Soundanschlüsse, USB, VGA. Vorne: Multi-Card-Slot. Hinten: S-Video, Stromanschluss, 2 x USB.

 

 

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming:  

Ja was soll ich sagen, die Komponenten sprechen für sich. Unter Windows arbeitet es sich dank DualCore sehr angenehm.

 

Zocken konnte ich bisher erst Far Cry. Dieses war jedoch selbst bei höchsten Grafikeinstellungen, 4x Anisotropic Filtering und 2x Antialiasing noch spielbar, und dies ohne sich die Finger zu verbrennen. Lediglich auf der linken Seite beim Luftauslass erwärmt sich das Laptop unter Belastung etwas stärker, wird aber nie wirklich heiss. Der Rest wird lediglich handwarm oder geringfügig wärmer. Anders sieht dies auf der Unterseite aus, was ja aber nicht stört. Es wird dort stellenweise heiss.

 

Ergebnis 3DMark06: 2363

Treibereinstellungen auf Standard.

 

Wie bei anderen Notebooks mit GeForce 7600 Go wurde auch beim M55 gerätselt, ob sie über ein 128 bit- oder nur über ein 64 bit-Speicherbus verfügt. Leider bekam ich vom Samsung Support keine klare Antwort. Laut Everest beträgt die Breite des Speicherbus aber 128 bit.


Akkulaufzeit:

Beim Batteryeater-Test kam ich ziemlich genau auf 2 Stunden (WLAN aus, Helligkeit auf 3 von 8, CPU auf Minimum, Grafikkarte auf Stromsparmodus). Samsung gibt als maximale Laufzeit 6 Stunden an. Leider konnte ich das noch nicht nachprüfen, werde ich aber bei Gelegenheit noch nachholen.


Persönliches Fazit

Ist das jetzt ein Arbeitstier, ein Multimediafreak oder eine Game-Maschine? Irgendwie ist es nicht einzuordnen, denn in jeder der genannten Sparten spielt das M55 seine Stärken aus. Mir soll’s recht sein, denn ich hab endlich das für mich perfekte Notebook gefunden. Luxuriöses 17“-LCD, ausreichend Spieleleistung bei akzeptabler Geräuschkulisse, einzig wer es als Heizung im kalten Winter nutzen möchte sollte sich ein anderes aussuchen ;).  Ist einmal nicht Arbeiten oder Zocken angesagt, dient das edle Stück als Musik-Jukebox oder als DVD-Gerät. Und um noch das letzte Plus zu nennen: Dies ist alles in einem lediglich 3 kg schweren Laptop untergebracht! Da sind dann die etwas ungleichmässige Helligkeitsverteilung und die Mängel bei der Tastatur nur noch Nebensache, die sich angesichts der vielen positiven Eigenschaften verkraften lassen.


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