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Ergonomie und Verarbeitung Die
Verarbeitung dieses Notebooks wird oft mit der eines IBMs
verglichen, wo ich nur zustimmen kann. Mir ist zumindest bis jetzt, nach
etwa einem Monat Benutzung, nicht wirklich viel aufgefallen, das man besser
hätte machen können. Darum möchte ich hier nur die kleinen Dinge erwähnen,
die vielleicht doch nicht so toll sind: Da wäre einmal das DVD-Laufwerk, welches etwas weit herunterhängt im
geöffneten Zustand. Wie weit das normal ist, weiß ich nicht. Weiters
befindet sich auf der Unterseite ein Slot für
eine Docking-Station. Dieser ist leider nicht mit einer Klappe oder so
ähnlich verdeckt, aus welchem Grund auch immer. Zuletzt gibt es noch die
Lautstärkeregelung als kleinen (persönlichen) Mangel. Hier stellt man über
die Tasten die Lautstärke des aktuellen Programms ein
(bei manchen Programmen). ZB im MediaPlayer-Vollbildmodus
die Windowslautstärke, aber unter WinDVD die WinDVD-Lautstärke, wodurch man WinDVD
wieder verlassen muss, um die Systemlautstärke zu erhöhen. Und bei manchen
Spielen wie Spellforce kann man die Lautstärke
gleich gar nicht beeinflussen während des Spiels. Darum wäre eine
unabhängig vom Betriebssystem agierende Lautstärkeregelung von Vorteil,
meiner Meinung nach. Da dies aber alles Kleinigkeiten sind, gebe ich hier
nach dem Schulnotensystem eine 1.
Displayqualität Das
Display hat keine „brillanten Farben“, ist dafür aber auch nicht spiegelnd.
Für mich ein Pluspunkt. Die Auflösung ist SXGA+ (1400x1050), die mir
persönlich sehr gut gefällt. Nur bei manchen auf 1024x768 optimierten
Websites stört die hohe Auflösung. Die Interpolation zu geringeren
Auflösungen ist für ein LCD sehr gut. Klitzekleiner Mangel: ganz unten
links und rechts in der Ecke ist ein kleiner Punkt, der nicht ganz
ausgeleuchtet wird. Das fällt aber nur bei hellem Hintergrund auf und wenn
man genau darauf schaut. Die Helligkeit finde ich auch sehr gut. Fürs
Display gibt es also eine 1.

Lautstärke und Lüftergeräusche Der
Lüfter ist im Office-Betrieb so gut wie lautlos. Bei leisen Nebengeräuschen
eigentlich unhörbar. Auch sonst gibt es im Office-Betrieb keine
wahrnehmbaren Geräusche wie Festplattenklackern. Bei Belastung wird der
Lüfter natürlich lauter, doch befindet sich immer noch in erträglichem
Bereich. Überhaupt mit Musik aus den für ein Notebook sehr guten
Lautsprechern kann man das leicht übertönen. Nur wenn das DVD-Laufwerk verwendet wird, ist dieses doch relativ
laut. Das kann man aber mit diversen Programmen herunterregeln. Hier sehe
ich wieder eine 1 als angebracht.
Konnektivität und Erweiterungen Es sind alle
wichtigen Standard-Anschlüsse vorhanden wie USB 2.0 (3x), Firewire, Ethernet (RJ-45), Modem (RJ-11), Audioein-
und ausgang, S-Video und VGA. WLAN ist natürlich
auch dabei und auch Bluetooth. Infrarot fehlt,
ist aber heutzutage sowieso schon veraltet und durch Bluetooth
ersetzt. Praktisch finde ich auch die zusätzlichen Beschriftungen der
Anschlüsse auf der Oberseite, womit man diese leichter findet. Auf der Unterseite
gibt es je einen Erweiterungsslot für einen
Zusatzakku und eine Dockingstation, die weitere Anschlüsse schafft. Da bei
diesem Modell (nicht bei allen der Serie!) 1x 512 MB RAM eingebaut sind und
nicht 2x256, kann man den Arbeitsspeicher auch leicht durch zukaufen eines
512er-Moduls verdoppeln. Da alles Wichtige da ist und eine gute
Erweiterungsmöglichkeit gegeben ist, gebe ich hier wieder eine 1.

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming Die Leistung des Notebooks ist
für Arbeiten wie Bildbearbeitung, Office, Internet, Musik hören oder DVD
schauen mehr als ausreichend. Vieles auch gleichzeitig. Die Spieleleistung hat mich überrascht, nachdem ich
diesbezüglich nur sehr eingeschränkte Erwartungen hatte. Immerhin hat das
Notebook nur 512 MB RAM (die ich demnächst aber verdoppeln werde) und vor
allem nur SharedMemory. UT2003 läuft bei vollen
Details flüssig, Die Sims2 nur bei den niedrigsten Details (1024x768). Need For Speed Underground 2
habe ich auch dazu gebracht, ohne Ruckler in
ansehnlicher Optik zu laufen. Half Life 2 kann man natürlich vergessen,
wobei hier die Begrenzung vor allem durch den geringen Arbeitsspeicher
gegeben ist (512 MB – 128 MB abgezweigt vom Grafikchip). Aber tolle Grafik
darf man sich hier auch nicht erwarten. Näheres zur Spieleleistung
gibt es auf meiner kleinen Website zu diesem Notebook (siehe Link unten).
Nachdem man dieses Notebook aber sicher nicht zum Spielen kauft, finde ich
auch hier eine 1 gerechtfertigt.
Akkulaufzeit Bei einfachen
Arbeiten, die den Prozessor nicht auslasten, beträgt die Akkulaufzeit etwa
3 Stunden. Hängt natürlich davon ab, was genau man macht, welche
Displayhelligkeit man eingestellt und ob man eventuell Peripherie
angesteckt hat, aber mehr wird man schlecht schaffen (ohne optionale
Akkuerweiterung, die die Akkukapazität verdoppelt). Die Ladezeit beträgt um
die 2 ½ Stunden, egal, ob an- oder abgeschaltet. Mir persönlich genügt das,
da ich hauptsächlich im Netzbetrieb arbeite, aber eine höhere Laufzeit wäre
sicherlich von Vorteil gewesen. Darum gibt es hier nur eine 2 (noch).
Persönliches Fazit Alles
in allem ein sehr gutes Notebook für unter 1000 Euro. Das Notebook ist
natürlich nicht perfekt, aber das ist keins. Die Verarbeitung ist wirklich
Top und es lässt sich auch leicht erweitern mit zusätzlichem RAM, einem
optionalen Akku, oder einer Dockingstation (mehrere HP Dockingstationen
verfügbar). Ich bin jetzt nach einem Monat Benutzung sehr zufrieden und
denke, ein besseres Notebook für meine Bedürfnisse hätte ich um diesen
Preis nicht bekommen können. Als Gesamtnote gibt’s natürlich ein Sehr gut
(Akkuleistung genügt mir wie erwähnt).

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Hier
geht es zum Thread für diesen Test.
Externe
Links
·
http://www.nx6125.at.tt/
Meine kleine Website zu diesem Notebook als Ergänzung zu diesem Test (mit Spielebenchmarks und allen Bildern in höherer
Auflösung).
·
http://hardware.thgweb.de/2005/09/27/hp_compaq_nx6125_leisestes_turion_64_notebook_/
Umfangreicher Test zur nx6125-Serie.
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