AMILO M 1420 Testbericht

Dieses Thema im Forum "Fujitsu Siemens Forum" wurde erstellt von Antarctica, 12.01.2006.

  1. #1 Antarctica, 12.01.2006
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2006
    Antarctica

    Antarctica Forum Benutzer

    Dabei seit:
    10.01.2006
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Halle Westfalen
    Mein Notebook:
    Fujitsu Siemens AMILO M 1420
    ist zwar nicht mehr das aktuellste, aber nach über nem Jahr, kann ich ja mal meinen Testbericht zum besten geben, falls sich evtl. mal jemand ein gebrauchtes kaufen will.

    Im Oktober 2004 hab ich mein Studium angefangen und schnell gemerkt "mit Notebook ist man klar im Vorteil" sei es nun das man in der Vorlesung spielen will oder einfach eine Hilfe für komplexere Rechnungen brauch, oder man sich einfach viel Papier sparen will. Meine Kriterien waren nicht allzu anspruchsvoll, ein Pentium M sollte es sein weil ich weder Akkukiller noch Low-Cost Varianten von Prozessoren mag, ein Grafikchip ohne shared memory und ein DVD Brenner. Ich muss gestehen dass das Design auch eine kleine Rolle bei meiner Kaufentscheidung gespielt hat, weil es einfach zu viele Geräte gab die meine bescheidenen Ansprüche erfüllen konnten, selbstverständlich hat auch der Preis eine Rolle gespielt.

    Hersteller: Fujitsu Siemens
    Model: Amilo M 1420
    CPU: Pentium M 715 Dothan, 1500Mhz, FSB400
    Speicher: 512 MB Ram
    Festplatte: 80GB Toshiba
    Grafikkarte: Mobility Radeon 9600, 128MB
    Display: Samsung 15,4"
    Bildschirmauflösung: 1280x800
    Optisches Laufwerk: _NEC DVD_RW ND-5500A
    Floppy: N/A
    Nezwerkkarte: Realtek RTL8139 10/100
    Modem: HSP56 MR
    Bluetooth: N/A
    Wireless Lan: Intel Pro Wireless 2200BG
    Infrarot: N/A
    Firewire: S400, 4 polig

    Anschlüsse
    USB: 3x USB 2.0
    parallel: N/A
    seriell: N/A
    PS2: N/A
    PCMCIA: 1x Typ II


    TV Out: SVideo Out
    Card Reader: Flash Card Port, SD/MS/MMC
    Hot Keys: keine
    Abmessungen : 35cm breit, 25cm tief, 2,5cm hoch
    Gewich ink Akku t: ca. 3kg
    Preis: 999 Euro

    Ergonomie und Verarbeitung:
    Optisch ist es ein sehr schönes Notebook wie ich finde, das Design ist puristisch und übersichtlich, der obere Teil ist silber, der untere und das Keyboard sind in schwarz gehalten.

    Das Keyboard ist angenehm zu bedienen, der Tastenanschlag ist auch nach einem Jahr noch solide, keine Taste klemmt, das Touchpad mit Kipptaste reagiert gut, nur eine Vorrichtung zum Scrollen sucht man vergeblich.

    Die Anzeigen für Numlock, WLAN, Festplattenaktivität etc. findet man unten links, die Schnittschnellen sind um das Notebook herum verteilt. Der DVD Rekorder funktioniert auch nach einem Jahr noch einwandfrei, liest und schreibt ohne zicken zu machen. Die Lautsprecher und das Mikrofon sind mittelmäßig, allerdings bin ich was Klang angeht verwöhnt und bei einem Notebook sollte man ja allgemein ehe keine großen Erwartungen daran stellen.

    [​IMG]
    [​IMG]

    Displayqualität
    Das Display hat alle meine Erwartungen erfüllt, die Helligkeit stellt durchaus zufrieden, selbst bei der Arbeit im freien. Filme und Spiele sind mit dem Bildschirm kein Problem, die Reaktionszeit, die Displayschärfe und die Farben sind durchaus zufriedenstellend. Leider hab ich seit neuestem Probleme mit der Beleuchtung, das Display flackert ein paar Minuten leicht sobald der Bildschirm länger als eine Stunde ausgeschaltet war, scheint allerdings ein Einzelfall zu sein.

    Lautstärke und Lüftergeräusche
    Hier liegt die große Schwäche des Notebooks, sobald der Lüfter anspringt hat man beinah das Gefühl sich auf einem Flughafen zu befinden, der Lüfter klingt wie ein Triebwerk, ich habe leider keine physikalischen Angaben, werd ich aber in der Uni nachholen, versprochen =). Auch die Festplatte geizt nicht mit Geräuschen, 10KB/s (knochenbrüche pro Sekunde), das erinnert an alte Zeiten wo man noch sagte "was 2GB Festplatte? das kriegt man ja im Leben nicht voll". Bevor ich cnc hatte, war es nicht einfach nachts einzuschlafen wenn das Notebook durchgemacht hat.

    Konnektivität und Erweiterungen
    Das 1420 hat eigentlich alles was ein Student wie ich braucht, für einen echten Geek aber zu wenig. Blue Tooth, Infrarot, PS/2, Parallele und Serielle Schnittstellen sucht man vergeblich. An der Seite findet man einen und hinten zwei weitere USB 2.0 Schnittstellen, vorne ist die Fire Wire Schnittstelle sowie einen Line-In, Line-Out, einen Microphone Jack und den MMC Reader. Ein Svideo und ein Monitor Anschluss findet man auf der linken Seite, neben den RJ11 und RJ45 Anschlüssen. Der einzige Vorteil dabei ist, dass sich dabei nichts behindert.

    Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming
    Wenn einen nicht grade die Geräusche in den Wahnsinn treiben lässt es sich mit dem Amilo M 1420 prima arbeiten, auch Grafikanwendungen lassen sich hiermit ohne Probleme realisieren, bisher hatte ich noch keine Anwendung die dieses Amilo nicht bewätigt hat. Was das Gaming betrifft kann ich nicht so viel zu sagen, da ich kein wirklicher Gamer bin, hin und wieder spiel ich mal Need for Speed oder Star Wars Battlefront. Need for Speed Underground 2 und Battlefront lassen sich auf maximalen Graphikdetails flüssig spielen, bei den Nachfolgern NFS Most Wanted und Battlefront II muss man allerdings auf ein paar Details verzichten, laufen aber dennoch flüssig.

    Akkulaufzeit
    Der Akku ist schön klein und das Notebook steht auch ohne Akku noch solide *g*. Die Laufzeit varriert je nach Anwendung zwischen einer und vier Stunden auch wenn in der Beschreibung nur 2,5h garantiert werden. Selbst nach einem Jahr kann ich keinen Leistungsverlust melden, liegt vielleicht auch daran, dass ich den Akku auch schone, d.h. niemals im Betrieb lade und wenn das Notebook am Netz hängt ich den Akku generell entferne.

    Persönliches Fazit
    Ich bereue den Kauf nicht, das FSC Amilo M 1420, ist ein treuer Begleiter seit dem ersten Semester, bis auf den Geräuschpegel, den man aber mit der richtigen Konfiguration einigermaßen entschärfen kann, ist es ein zuverlässiges Notebook, es macht Spaß damit zu arbeiten, Filme zu gucken und Spiele zu spielen. Das Softwarepaket enthält Brenn-, DVD-Payer, und Anti-Viren Software, ausgeliefert wurde es mit Windows XP Home SP1a. Man kann sagen dass es mehr hält als es verspricht.

    Mark: 35065
    ALU: 5574
    FPU: 6532
    MEM: 3911
    HDD: 3680
    GDI: 6101
    DirectDraw: 3296
    OpenGL: 5971

    Bildquellen: http://www.3dnews.ru
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Kategorie an. Dort ist für jeden was dabei!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
Thema:

AMILO M 1420 Testbericht

Die Seite wird geladen...

AMILO M 1420 Testbericht - Ähnliche Themen

  1. Akku für Fujitsu-Siemens Amilo 1420

    Akku für Fujitsu-Siemens Amilo 1420: Hiho, für nen Freund bin ich auf der Suche nach einem Akku für ein Fujitsu-Siemens Amilo 1420. Zugegebenermaßen kenne ich mich da gar nicht aus...
  2. Für wieviel würdet ihr ein altes Amilo M 1420 reparieren lassen?

    Für wieviel würdet ihr ein altes Amilo M 1420 reparieren lassen?: Hallo, nach einem Wasserschaden habe ich mein uraltes Amilo M 1420 am Montag zu Bitronic eingeschickt. Ich warte ja noch gespannt auf den...
  3. AMILO M 1420 Störung mit der Helligkeit am Display

    AMILO M 1420 Störung mit der Helligkeit am Display: seit einigen Tagen flackert mein Display ... erst dachte ich es läge am Netzteil, dass das eine Macke hätte aber das ist völlig I.O. habs bei nem...
  4. Grösseren Arbeitsspeicher für Amilo A1645?

    Grösseren Arbeitsspeicher für Amilo A1645?: Hallo ich habe einem Amilo A1645 dieser hat nur 1 GB Ram Arbeitsspeicher ich würde diesen gerne erhöhen,finde aber im Internet über Google nur 1...
  5. Amilo M3438G brauche hilfe weiss nicht was ich noch tun soll

    Amilo M3438G brauche hilfe weiss nicht was ich noch tun soll: guten tag da drausen ihr seit jetz noch meine letzte hilfe weiss nicht was ich noch tun soll,ich möchte gerne meinen läptop neu aufsetzen,aber...