Diskrepanz Kaufempfehlungen/Realität?

Dieses Thema im Forum "Notebook Technik" wurde erstellt von SpaceCowboy1973, 23.11.2009.

  1. #1 SpaceCowboy1973, 23.11.2009
    SpaceCowboy1973

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    Wenn man hier im Forum als unvoreingenommener User die Kaufberatungsthreads durchliest, kommt man schnell zu der Erkenntnis, daß im Allgemeinen Notebooks von Dell und Lenovo sowie die HP Business Linie aus Qualitäts- und Servicegründen anderen Marken vorzuziehen sind. Abgeraten wird insbesondere von Asus und Sony.

    Zum Glück gibt es aber auch unabhängige Tests bezüglich Qualität bzw. Ausfallraten von Geräten.

    http://www.squaretrade.com/htm/pdf/SquareTrade_laptop_reliability_1109.pdf
    www.disq.de (Bezüglich Service Hotlines)

    In diesem Sinne hoffe ich zu einer neutralen Information von Hilfesuchenden beitragen zu können :)
     
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  3. #2 2k5.lexi, 23.11.2009
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    Du pauschalisierst.
     
  4. #3 robert.wachtel, 23.11.2009
    robert.wachtel

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  5. #4 SpaceCowboy1973, 23.11.2009
    SpaceCowboy1973

    SpaceCowboy1973 Ultimate Member

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  6. #5 robert.wachtel, 23.11.2009
    robert.wachtel

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    Zum Beispiel dass genau nur die über SquareTrade abgewickelten/gemeldeten Fälle betrachtet wurden.

    Jegliche Support-Fälle, die z.B. während der in der USA nicht unüblichen 90-Day-Warranty direkt über den Hersteller gelaufen sind, werden bei dieser Statistik nicht berücksichtigt.

    Ebenfalls unter den Tisch gefallen ist die Haltedauer der Geräte. Werden Geräte während des Erhebungszeitraums in den Zweitmarkt gegeben, werden Fehler an diesen nicht mehr erfasst. Von einer Auswertung der Gründe, warum solche Geräte in den Zweitmarkt gegeben werden, gar nicht erst zu reden.

    Des weiteren werden Geräte der Business-Serien von z.B. HP, Lenovo und Dell in dieser Erhebung die absolute Minderheit bilden, da diese meist mit einem entsprechenden Service-Vertrag seitens der Hersteller angeboten werden und somit nicht über SquareTrade "versichert" werden. Die höherwertigen Serien anderer Hersteller, die erst gar keinen eigenen Servicevertrag anbieten, werden dagegen sicher überproportional vertreten sein, da eher Käufer teurer Systeme auch eine "Versicherung" dafür abschliessen werden (das ist aber nur eine Annahme, da die dieser Erhebung zu Grunde liegenden Quelldaten - verständlicherweise, da halt eben genau nicht unabhängig erfasst - nicht veröffentlicht sind).

    Die regelmäßige Kundenzufriedenheitsanalyse der c't ist in der Summe und im Detail aussagekräftiger.
     
  7. #6 SpaceCowboy1973, 23.11.2009
    SpaceCowboy1973

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    Logisch, da sie Anbieter der Garantien sind und die Studie veröffentlicht haben.

    Das ist Interpretationssache und bezüglich der Frage ob Käufer lieber die Herstellergarantie in Anspruch nehmen oder nicht auch höchst spekulativ.

    Nein. Heise selbst schreibt ausdrücklich, daß ihre Analysen nicht repräsentativ sind. Der Unterschied ist ja auch klar - einmal geben Nutzer freiwillig ihre Meinung zum Service ab, im anderen Fall werden 30.000 wirklich über Squaretrade abgewickelte Supportfälle erfasst. Pro Hersteller wurde ein Minimum von 1.000 Geräten erfasst. Bei Heise wurden insgesamt nur 942 Datensätze (2008: 1090 und 2007: 1190) abgegeben! 2008 benutzen nur 3.3% aller Teilnehmer ein Sony Notebook und 3.9% eines von Toshiba. Also nur ca. 30 - 40 Geräte! Angesichts dieser Zahlen erübrigt sich eine Diskussion, ob nicht die c't Umfrage aussagekräftiger ist.

    Vielleicht überdenkt angesichts dieser Ergebnisse der ein oder andere User hier sein Beratungsverhalten, das oftmals reine schwarz/weiß-Malerei ist. Wenn man sich durchs Kaufberatungsforum klickt hat man das Gefühl, einige haben ein Großlager an Notebooks und den ganzen Tag nichts zu tun außer Notebooks verschiedener Hersteller zu testen. Gerade bei Modellen die man in Elektro-Großmärkten nur selten bzw garnicht findet (Lenovo, Dell) will ich garnicht wissen wie viele Modelle empfohlen werden die derjenige der dies tut noch nie in der Hand hatte. Die Heranziehung der Heise-Umfragen als Maßstab für Qualität und Service ist angesichts dessen, was die c't selbst über die Aussagekraft schreibt ebenso lächerlich. Diese mögen Tendenzen oder Hinweise geben, mehr aber auch nicht.
     
  8. #7 robert.wachtel, 23.11.2009
    robert.wachtel

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    ...und genau aus diesem Grund ihre eigenen Interessen verfolgen. Wie kann man sich da auch nur ansatzweise erdreisten, das Wort "unabhängig" in den Mund zu nehmen?

    Es ist Interpretationssache, dass die Business-Reihen von HP, Lenovo und Dell meist mit einem herstellereigenen Service-Vertrag angeboten werden? Das glaube ich nicht, Tim.

    Genau das war ja mein Kritikpunkt: es wurde nicht untersucht.

    Wieso "nein"? Ich erwähnte mit keiner Silbe, dass die c't-Analysen repräsentativ seien.

    Dennoch halte ich sie weiterhin für aussagekräftiger - weil belegt und nachvollziehbarer - als diese ominöse SquareTrade-Statistik, die einfach zu viele offene Fragen unbeantwortet bleiben lässt...
     
  9. #8 eraser4400, 23.11.2009
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    Also das von Sony abgeraten wird, seh ich eigentlich nicht so, es ist für die meisten einfach nur zu teuer, in der letzten Zeit laufen immer mehr Threats mit Budgets um die 600€ teilweise sogar 400€ Max.-Grenze, da kann Sony nur müde drüber lächeln...
     
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  11. #9 2k5.lexi, 23.11.2009
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    Vor allem wenn man sich mal die Tests von den CW und NW anschaut... Da kommt genau der Punkt zum Tragen: Sony Geräte unter 1000€ haben Rotz Displays. Aber wir schweifen ab... Fanboy Olé
     
  12. #10 F-rouz, 23.11.2009
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2009
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    Soweit ich das verfolgt habe in letzter Zeit wird bei Sonys eigentlich immer die (imho auch völlig korrekte) Aussage getroffen, dass es nicht wirklich empfehlenswert ist sich ein Vaio für weniger als rund 1000 Euro zu kaufen...
    Auffällig häufig wird meines Erachtens hier auch Samsung empfohlen, zumindest ich kenne die betreffenden Geräte (z.B. R522) aber auch "persönlich" und kann die Empfehlung völlig nachvollziehen.
    Als Informatikstudent kommt man aber auch studienbedingt mit einer riesigen Menge an verschiedenen Notebooks in Berührung (mindestens eins pro Student) und man unterhält sich auch viel darüber was die entsprechenden Geräte taugen oder nicht bzw. wie oft sie schon kaputt waren, was man davor hatte etc.
    Das ist natürlich auch in keinem Fall repräsentativ aber bestimmte Tendenzen lassen sich da auch bereits erkennen und vor allem die Mediamarkt-"Plastikbomber" vor Ort begutachten und mit Alu-Unibody-Macbooks oder Sony Magnesium-Subnotebooks vergleichen. ;)
    Und wenn Asus tatsächlich die zuverlässigsten Notebooks bauen sollte, muss das bei uns in der Region wohl eine andere Firma sein, die das Asus-Logo auf ihre Notebooks klebt... =/
     
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