Ein Österreicher im Bergtrikot und keinen interessierts?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke - unsere Lounge für Offtopic Themen" wurde erstellt von dooyou, 25.07.2008.

  1. dooyou

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    Mittlerweile überträgt ja sogar das ORF die TDF, wenngleich auch aus dem Studio in Wien.

    Verfolgt wer von euch die Tour?
     
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  3. #2 singapore, 25.07.2008
    Zuletzt bearbeitet: 25.07.2008
    singapore

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    Ja, allerdings nicht mehr so aufmerksam wie früher.
    Obwohl die Zeitabstände sehr knapp sind, ist einfach keine Spannung mehr drin, keine großen Angriffe,... so zumindest mein Eindruck.
    Von den Etappen nach Jausiers und L’Alpe d’Huez habe ich mir mehr versprochen.
    Die Dopingkontrollen scheinen gewirkt zu haben, es gibt keine Ausnahmeleistungen mehr.
     
  4. dooyou

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    Das hat mich auch enttäuscht, das liegt wohl nicht zuletzt darin begründet, da es keine klare Herarchien mehr im Feld gibt. Bei Indurain, Ullrich (ein gewiefter Taktiker war er allerdings nie) und Armstrong war die Sache klar nach wem man sich richtet, jetzt belauert jeder jeden. Es gibt nicht mehr den Ausnahmefahrer, Andy Schleck vielleicht für die Zukunft.

    Da kann man leider schnell falsche Schlüsse ziehen.
     
  5. #4 Brunolp12, 25.07.2008
    Zuletzt bearbeitet: 25.07.2008
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    ja, ich verfolg die Tour (wenn ich Zeit hab und nicht selbst grad radel ;) )

    und das Bergtrikot von Bernhard Kohl gönn ich ihm.

    Die ganze Doping-Thematik macht das Event TdF natürlich zu einer nicht unumstrittenen Show.

    Man darf aber nicht vergessen, dass zum Beispiel Olympia diesbezgl. genauso problematisch sein wird. Die Frage ist nur, wie transparent, rückhaltlos und konsequent dort aufgeklärt und getestet wird.

    Wenn der Wettbewerb dann erstmal läuft, dann muss man sich mal den Satz des Doping-Aufklärers Franke ins Gedächtnis rufen, mit dem er auch die Dopingkontrollen bei der Fussball-EM einstufte: Jetzt erwischen sie nur noch die Dummen.
     
  6. dooyou

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    Krass wie der Schumacher abgeht, nach den ganzen Ausritten noch so fahren zu können. Damit habe ich nicht gerechnet.

    Avans hat das gezeigt was doch eigentlich die ganze Tour zu sehen war. Nämlich nicht viel, ins Gelbe ist er so reingerutscht, seine Ästhetik am Berg schauderhaft. Aber gut, der Kohl ist auch kein Stilist:D

    Das jetzt ausgerechnet ein Spanier wohl die Tour gewinnen wird, naja. Was mich aber am meisten überrascht ist wirklich die Leistung von Kohl. Bei T-Mobile kam er ja damals nicht so zum Zug. Erinnert mich irgendwie an Rasmussen, war auch ein paar Jahre stiller Mitfahrer bevor es dann losging.

    Zum Thema Doping möchte ich eigentlich nicht viel sagen. Mehr als heuchlerisch fällt mir eigentlich nicht ein, das betrifft die gesamte Sportwelt inkl. den Entscheidungsträgern oder ganz besonders diese.
     
  7. #6 singapore, 27.07.2008
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    Ich finde auch, daß er zu sehr mitgeschwommen ist, um einen Tour Sieg verdient zu haben.
    Sastre hat wenigstens auf der Königsetappe Initiative und Leistung gezeigt.
    Was stört dich denn daran?
    Solange kein Franzose gewinnt ist doch alles ok. :D ;)
    Teuerkom hatte viele gute Fahrer, die erst nach ihrer Zeit bei diesem Team ihre besten Leistungen gezeigt haben.
    So überraschend ist die Leitsung von Rasmussen nicht, wenn man sie jetzt im Rückblick betrachtet.
    Deshalb schaue ich gerne Formel 1. Da kann in vorgegebenen Grenzen getunt werden was das Zeug hält. (Schummeln, spionieren und Absprachen gehören dort zum Spektakel.) :)
     
  8. dooyou

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    Nicht wegen der Nationalität an sich, sondern mit deren Umgang mit der Dopingproblematik. Wobei ich es ja an sich gut finde, dass sie die Leute nicht wie bei uns Deutschen gleich verteufeln. Aber das würde jetzt zuweit führen und ist Ansichtssache, schöner Streitpunkt.

    Ich behaupte mal das ein Kohl als Österreicherer eher mit der Mentalität dort als ein Botereo (Kolumbianer) usw. zurecht kommen sollte.

    Das freilich nicht, aber was man bei Rasmussen vorher nicht unbedingt vermutete weiß man bei Kohl jetzt nicht besser, aber das gilt ja für jeden Sportler. Bei Kohl und Schumacher (Spezialist für Klassiker) möchte ich schon fast von einer Leistungsexplosion bei der diesjährigen Tour sprechen.
    Bei Fothen besticht eher die große Klappe.

    Schummeln, spionieren oder gar Doping gehört seit jeher zum Sport. Neu ist nur das jeder so überrascht tut und keiner wollte es gewusst haben.
     
  9. #8 Brunolp12, 27.07.2008
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    sagen wir mal so:

    die Aufarbeitung des Themas in Spanien scheint nicht so konsequent zu erfolgen wie sie in anderen Ländern erfolgt oder gewünscht wird.

    Man sagt ja sogar, dass die Namen diverser Spanier (auch aus dem Fussball und Tennis-Sport) komischerweise plötzlich von der berühmt-berüchtigten "Fuentes-Liste" verschwunden waren.
     
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  11. #9 dooyou, 27.07.2008
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2008
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    Wo wir beim Thema Valverde wären. Der war aber dieses Jahr sowieso unter aller Kanone. Wobei das eigentlich nicht ganz stimmt, er hatte einen wirklich schlechten Tag und danach hatte er wieder ganz gut mit gehalten. Aber insgesamt hat mich eigentlich seine (schwache) Leistung (zumindest war er mit Evans schon auf dem Papier der diesjährige Toursieger) positiv überrascht.

    Dem Radsport fehlen mittlerweile die Typen. Unabhängig was alles in den letzten beiden Jahren passiert ist, aber Armstrong vs. Ullrich, wenn man an 2003 denkt, das war ein toller Sommer! Da war Spannung drinnen, jeder hat mitgefiebert, auch Menschen die dem Sport nicht so zugetan waren. Und damit wurde sehr viel und gut Geld verdient, alle haben sich die Hände gerieben. Gerade nach dem was 1998 war, wollte wohl jeder eine neuerliche Diskussion vermeiden. Der unkritische Duz-Journalismus ist daran nicht unschuldig.

    Alle und vor allem die Funktionäre sollten sich mal an der eigenen Nase packen. Die Presselandschaft miteinbezogen. Jeder zweite Platz von Ullrich war in denen ihre Augen eine Niederlage. Da baut sich sehr viel Druck auf. Richtig Geld verdienen nur die großen, wie eben damals ein Ullrich, Armstrong und wie sie alle heißen. Die Nr. 160 der Tour verdient nicht wirklich viel und muss um seine Existenz kämpfen. Und bei Olympia wird von vielen eine Goldmedailie gefordert, dazu kommen die harten Vorgaben um sich dafür überhaupt zu qualifizieren. Die Ansprüche sind derart hoch und die Konkurrenz schläft nicht. Kein Wunder das sich eine Scheinwelt aufbaut. Niemand will wissen wie die Leistung erbracht wird, hauptsache man steht vor einem anderen Land. Und man ist total entsetzt und überrascht wenn einer/eine positiv getestet wird.
     
  12. #10 Brunolp12, 27.07.2008
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    erwische mich auch selbst dabei... Bsp. Zabel - eigentlich hatte er ne ganz gute Tour, war immer vorne mit dabei
    und doch hat er irgendwie nix gerissen und tut mir fast schon leid.

    Ist die Frage, ob hier ein allgemeines Umdenken realistisch ist (also nix mehr: "second is first looser" und so)...
     
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