Vaio BX Festplatte austauschen

Dieses Thema im Forum "Sony VAIO Forum" wurde erstellt von TenDance, 04.11.2010.

  1. #1 TenDance, 04.11.2010
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    Ich besitze u.A. ein Vaio BX 396 XP, welches von Sony leider mit ein paar Bremsklötzen versehen worden ist. Nun traue ich mich nicht daran die Taktung des Arbeitsspeichers auf den eigentlichen Takt der Plattform zu erhöhen, aber wenigstens die arschlahme Festplatte würde ich mittlerweile gerne austauschen, v.a. weil sie sich anhört als würde sie demnächst in Rente gehen wollen.

    Dieser ominös-tolle Sony Business-Service welchen ich bei diesem Produkt miterworben habe, gab mir vorbereitete Sätze der Marke "das unterstützen wir nicht, da geht die Garantie verloren" als Antwort.
    Dass so etwas bei einem Gerät mit abgelaufener Garantie ziemlich unsinnig ist versteht sich von selbst.

    Vor allem wenn die damalige Konkurrenz im Businessbereich es durchaus verstanden hat sowohl eine Bedienungsanleitung zur Verfügung zu stellen welche den Namen auch verdient als auch eine Wartungsklappe zum Austausch der Komponenten einzubauen.

    Aber genug davon. Ich wollte fragen ob jemand Erfahrung damit hat den unteren Gehäuseteil anzulupfen und die Festplatte auszutauschen. Bis auf die Bauhöhe von 9,5mm sollte ja nichts weiter zu beachten sein.
    Falls mir jemand helfen könnte würde ich mich sehr freuen, denn das Ding funktioniert eigtl. noch ganz gut (der Merom ist für das meiste absolut ausreichend) und ansonsten sehe ich mich genötigt das Ding dem Sonychef persönlich in den Hintern zu schieben falls ein Festplattenausfall ohne Möglichkeit des Festplattentausches ein funktionierendes Gerät in einen Briefbeschwerer verwandelt.
     
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  3. #2 TenDance, 08.11.2010
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    Kennt sich wirklich niemand mit den BX-Gehäusen von Sony aus oder könnte mir einen Tip geben wo ich eine ANleitung zum Festplattenaustausch finde?
    In der mitgelieferten Anleitung steht ja leider nichts Hilfreiches drin.

    Hat jemand sonstige Erfahrungen mit dem Aufbau eines Vaio-Notebooks? Kann man das Gerät einfach "auf den Kopf" legen und nach lösen der Schrauben/entfernen des Drivebayinhaltes (und Akku etc. pp) den Boden abheben? Oder möchte Sony dass man die Tastatur entfernt oder andere kreative Ideen?

    Ich würde mich über Erfahrungen doch sehr freuen.
     
  4. #3 Lightspeed, 08.11.2010
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    Hier habe ich für Dich die Anleitung zur Demontage hochgeladen. Dort findest Du alles, was Du brauchst. Aber mit "anzulupfen und Festplatte austauschen" ist nichts.

    Die Festplatte und deren Geschwindigkeit entspricht dem Stand der Technik von 2006. Eine Erhöhung der Speichertaktung ist nicht möglich und würde alleine bei dem Gerät nichts bringen. Schon 2006 gehörte das Gerät nicht zu den schnellsten, ein Businessgerät eben.

    Ob das Gerät in den Hintern des Sony-Chefs passt mag ich nicht beurteilen und solches Ansinnen finde ich unangebracht. Schliesslich hast Du das Gerät, mit allen Vor- und Nachteilen, freiwillig gekauf.

    So schlecht kann es auch nicht sein, da Du es die letzten 3-4 Jahren benutzt hast.
     
  5. #4 TenDance, 08.11.2010
    Zuletzt bearbeitet: 08.11.2010
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    Vielen Dank, das ist ja fast ausführlicher als es nötig wäre.
    Leider ist der Weg zur Lüfterreinigung ordentlich "verklebt", Aufwand und Risiko stehen so in keinem Verhältnis zum Nutzen. Da haben die größeren Wartungsklappen der Konkurrenz doch ihre Vorteile auf lange Sicht.

    Was die Festplatte anbelangt... natürlich ist sie zu einem gewissen Punkt Stand der Technik der damaligen Zeit. Einer ihrer großen Pluspunkte ist ihre Laufruhe und damit auch ihr Geräuschpegel.
    Allerdings reicht die Nutzung einer Suchmaschine Deines Vertrauens um meine Erfahrungen zu bestätigen: schön leise, aber verdammt langsam für eine Platte mit 5400 rpm. Es wurde bei mir eine Toshiba MK 1234GSX verbaut, falls jemand die Suche nutzen möchte.

    Warum ich das BX weiterhin nutze? Nun, zum einen weil sich ein Notebook für annähernd 2000 Euro auch erstmal verleben muss, bei dem Wertverlust solcher Geräte würde ein häufigerer Wechsel unter den Punkt "Hobby" fallen - aber meine Hobbys sind anderer Natur.
    Davon mal abgesehen ist das BX im Vergleich zu vielen anderen Notebooks auf dem Markt ein hervorragendes Gerät - und das hauptsächlich wegen Tugenden, welche häufig ein primärer Grund für den Erwerb eines solchen Gerätes sind.

    Die Verarbeitung/Stabilität sowie die Tastatur liegen immernoch weit über dem Durchschnitt. Was man auch erwarten kann, schließlich hat Sony mit der damaligen Serie recht unverhohlen auf die Thinkpadkundschaft gezielt und das BX als schickere Alternative zum damaligen R platziert.
    Ich persönlich habe mich für das BX entschieden weil Sony im Prinzip dasselbe versprochen hat wie das R damals - nur waren die Displays der Thinkpads eine Katastrophe, das x-Blackpanel im BX ist ganz anständig für ein TN-Panel der damaligen Zeit.

    Letzten Endes muss sich Sony aber den Vorwurf gefallen lassen dass das Projekt nicht zuende gedacht worden ist.

    Der versprochene "Businessservice" war ein schlechter Witz.
    Ich habe dort NIE eine hilfreiche Antwort vorgefunden. Auf meine erste Anfrage bez. Festplattentausch hies es "dadurch verlieren sie die Garantie, Sony unterstützt dieses nicht". Ausserhalb der Garantiezeit lautete die Antwort "wir unterstützen sie nicht bei Geräten ohne Garantie". Tolles Ding.

    Generell ist das Gerät ein gutes, aber häufig mit kleinen Eigenheiten versehen bei denen man sich fragt "muss das sein?".

    Beispiele:

    Das Konzept ist recht eindeutig in Richtung "Workstation" ausgelegt, ~2h30m Akkulaufzeit in Verbindung mit den Maßen sorgen nicht dafür dass man es für ein Subnotebook halten könnte. Warum beschränkt Sony die Speicheransteuerung dann auf 533 MHz anstatt der von Intel für den Merom spezifizierten 667 MHz? Unnötig...

    Egal was ich dranhänge, aus den USB 2.0-Ports bekomme ich nur ~20 MByte Transferrate. Das stört beim Backup und muss nicht sein.
    Genauso wie der eingebaute DVD-Brenner, welcher nie die angegebenen Schreibraten erreicht. Und ich habe schon eine Menge Rohlinge und Software ausprobiert.

    Der Autoupdateservice von Sony ist gut gemeint - aber völlig sinnlos. Er hat in den vier Jahren vlt. zwei oder drei Updates heruntergeladen - dagegen mindestens ein halbes Dutzend Updates für sich selbst, weil die Autoupdatesoftware einfach nur ein komplizierter Sauhaufen war.

    Auf den Zweitakku für den Multibayeinschub warte ich immer noch...

    Das sind aber alles eher kleine Macken, was mich wirklich ärgert ist dass zumindest bei meinem Gerät kein Treiber für den Mausersatz verfügbar ist welcher unter Vista funktioniert. Das Gerät startet einfach und der Treiber kann nicht initialisiert werden. Nach ein paarmal neu starten läuft es dann irgendwann. Ausser ein paar vorgefertigten Antworten und dem Hinweis, ich möge mich an MS wenden, kam nichts von Sony. Das ist sehr traurig wenn einem für dieses Gerät sogar eine Vista Businessversion hinterhergeschickt wird (per damaliger Postaktion) und eigentlich alles hervrorragend funktioniert, sogar die vaiospezifischen Tasten und Funktionen - aber ein Notebook ohne Mausersatz ist untauglich.

    Alles in allem habe ich das Gefühl Sony hat sich damals viel bei den Thinkpads abgeschaut, aber es fehlte noch die Erfahrung im Detail. Und dann wurde das Projekt, den Thinkpads als ebenbürtiger Gegner gegenüberzustehen, aufgrund der wirtschaftlichen Neuausrichtung des Konzerns wieder abgeblasen bevor es überhaupt richtig los ging.
     
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