Kurzbericht Samsung M70

Dieses Thema im Forum "Samsung Forum" wurde erstellt von alexh67, 04.11.2006.

  1. #1 alexh67, 04.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 04.11.2006
    alexh67

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    Mein Notebook:
    Samsung R700 Aura T9300 Dillen
    Hi!

    Habe seit ein paar Wochen einen Samsung M70, den "Monster-Schlepptop" mit abnehmbarem 19-Zoll-Schirm und Fullsize-Keyboard (incl. Zehnerblock).

    Test kommt bald, hier ein paar Eindrücke vorab:

    Bildschirm:
    Eins Plus mit Sternchen! Superhell, kontrastreich und Platz ohne Ende auf dem Schirm, ohne daß (wie bei den 1920er Schirmen) entweder alles zu klein wird oder Windows Buttons und Dialogfelder verhackstückt.

    Verarbeitung und Qualitätsanmutung: ebenfalls gut bis sehr gut. Das gesamtew Notebook wirkt sehr robust, die Tastatur sitzt sauber und nahezu spielfrei (OK, minimales Nachfedern beim Druck auf ESC oder F1) im Gehäuse. Nach einigen Tagen trat ein Defekt im Lautsprechersystem (extrem lautes Dauer-Knattern) auf, der beim Samsung Servicecenter in Weiterstadt innerhalb eines halben Tages behoben wurde, es wurde offenbar das gesamte Gehäuseoberteil incl. der dort befestigten Lautsprecher und Elektronikkomponenten ausgetauscht. Überflüssigerweise auch noch eine Betriebssystemneuinstallation, aber wozu gibt es Systemimages... Somit also auch ein gut bis sehr gut für den Service.

    Apropos Lautsprecher: das mit Abstand beste was ich jemals bei einem Notebook erleben durfte, ist ja schließlich auch genug Platz im Gehäuse.

    Systemleistung: für meinen Anwendungsbereich (ABSOLUTELY NO GAMES, sondern fast ausschließlich Office und gelegentlich mal etwas Bild- und Videobearbeitung, arbeite viel mit virtuellen Maschinen) mehr als ausreichend.

    Anschlüsse: 4x USB2 ist OK, die Anordnung der Anschlüsse hätte aber besser sein können, außerdem scheinen der linke und der einzelne rechte USB-Port bei der Stromversotgung etwas schwachbrüstig zu sein, an beiden geht die externe Festplatte nicht, der Scanner nur am linken. Dafür hat aber der IEEE1394/Firewire-Port den "großen" Stecker und versorgt damit auch problemlos die externe Platte (2,5" und USB2/1394 Combogehäuse). Die Signalqualität an der VGA-Buchse ist für den externen Betrieb des eigenen Monitors (1680x1050) völlig ausreichend, auch 1024x768 bei 85Hz an einem Röhrenmonitor sind noch OK, bei 1280x1024 sollte es dann aber schon ein LCD sein, denn da werden flimmerfreie 85Hz schon etwas "matschig".

    Tastatur: klasse! Die gegenüber einem "richtigen" Fullsize-Keyboard scheinbar fehlenden Tasten (Pos1/Ende/PgUp,PgDown) lassen sich bei eingeschaltetem Num-Lock durch Shift+Taste-auf-Numblock abrufen. Schreibgefühl OK, Handballenauflage großzügig, nur das gelegentliche Abdecken der LAutsprecheröffnungen beim Schreiben stört manchmal beim Musikhören. Schreibgefühl auch OK, die Tasten sind aber Samsung-typisch etwas zu "platt".
    Unschön: die etwas arg grellen blauen Status-LEDs

    Touchpad: sehr präzise, selbst wenn man die Zeigergeschwindigkeit in Windows hochstellt, um den Mauszeiger "in einem Zug" über den kompletten Schirm zu bekommen. Leider ein Bug im Treiber, bei jedem Reboot ud manchmal auch plötzlich mitten im Betrieb steht die Zeigergeschwindigkeit wieder auf Mitte, was definitiv viel zu wenig ist.

    Die Abmessungen des M70 sprengen zwar den Rahmen des Gewohnten, aber viel größer als die meisten der immer mehr in Mode kommenden 17" Notebooks ist es auch nicht. Schwierig wird nur die Beschaffung einer passenden Tasche, den mitgelieferten "Präser" kann man allenfalls als Notbehelf akzeptieren.
    Fündig wurde ich dann bei dem eigentlich für 17" Notis vorgesehenen großen Alukoffer von Dicota, bei dem der M70 samt Netzteil "auf den Millimeter" gerade einmal so noch hineinpaßt.

    Geräusch: der hinten links ausblasende, aus einem Gitter oberhalb der ESC-Taste ansaugende Lüfter bleibt im Officebetrieb meist aus oder läuft nur für ein paar Sekunden während Lastspitzen an, ist dann aber auch nicht unangenehm laut. Ansonsten ist nur das leise Rauschen der Festplatte zu hören, keinerlei Displayfiepen (war bei meinem Sony FS115 ein ständiges Ärgernis) oder sonstige Geräusche. Ansonsten erfolgt die Wärmeabfuhr größtenteils über das Gehäuse, das sich dadurch auf der linken Seite leicht aber spürbar erwärmt, oben vor allem im einem Bereich links neben dem Touchpad, sowie auf der Unterseite (ebenfalls links, aber hinten).

    Akkulaufzeit: Officebetrieb mit Bildschirm auf halber Helligkeit (fast überall mehr als ausreichend, nur in sehr hellen Räumen oder gar draußen bzw. tagsüber im Auto wird weiter aufgedreht) ca. dreieinhalb Stunden, das ist absolut gesehen zwar nichts besonderes, angesichts des Riesenbildschirms aber schon.


    Jetzt zu dem Feature, das den M70 einzigartig macht: der abnehmbare Bildschirm!

    Klappen an der Unterseite entriegeln, Bildschirm ganz(!) nach hinten umklappen, komplette Displayeinheit abziehen und dann in den (nur bei den Varianten Cailan und Bemus, beim Basismodell Cree kostet es extra) mitgelieferten "Monitor-Rumpf" einschieben, Monitorkabel an den VGA-Port, fertig.
    Das funktioniert anders als in einigen Tests beschrieben alles andere als schwergängig, vorausgesetzt daß man den Displaydeckel vor dem Abnehmen wirklich BIS ZUM ANSCHLAG aufklappt. Die beiden Leerblenden für die vom Display hinterlassenen Lücken im Gehäuse (eine dieser Blenden enthält die WLAN Antenne) lasse ich bei Betrieb des M70 mit angeflanschtem Display halt einfach im dann unbenutzten Monitor-Rumpf einrasten, eine Extratasche für diese Kleinteile ist also absolut überflüssig.

    Momentan betreibe ich meinen M70 zuhause meist mit abgenommenem Monitor, und bei dem Kunden, bei dem ich derzeit im Zuge eines größeren Projekts meistens bin, kommt der M70 an einen weiteren externen Monitor (Samsung Syncmaster 940MW, ebenfalls ein 19" aber mit 1440x900 Punkten). Für sonstige Außeneinsätze des Laptops ist der Bildschirm schnell wieder montiert, die Steckvorrichtung wirkt übrigens, wie das gesamte Gerät, ausgesprochen robust.

    Fazit: das erste Notebook, das ich mir ohne Wenn und Aber sofort wieder kaufen würde!
    Als Alternative käme für mich allenfalls noch das genaue Gegenteil in Frage, also ein Ultrakompakter, dann jeweils mit an den wichtigsten Einsatzorten bereitgehaltener externer Tastatur und Monitor. Doch die sind dann auch nicht billiger als der M70 und meist deutlich schlechter ausgestattet (CPU, RAM, Festplatte).

    Und vielleicht kommt ja doch noch ein "M75" mit Dual-Core und 64bit-Unterstützung...
     
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