Notebook Test
Die Notebooktests werden von Benutzern unsereres Notebookforums geschrieben. Sie stellen einen privaten Erfahrungsbericht dar, und geben eine persönliche Meinung wieder.


Notebook Steckbrief
Hersteller  BenQ
Modell Joybook A82.G26
CPU  Pentium M 750  1.86GHz (533 FSB)
Speicher  512 MB DDR 333
Festplatte  80 GB 5400rpm HTS548080M9AT00
Grafikkarte  ATI Mobility Radeon X600 64MB
Bildschirmauflösung  1280*800
Bildschirmgröße  15,4 WXGA
Laufwerk  Matshita Super Multi 8x DL
(DVD-R+/-, RAM)
Floppy  nein
Netzwerkkarte  10/100/1000
Modem  ja
Bluetooth
Wireless Lan
Infrarot
Firewire
sonstiges: 
 nein (optional)
ja 802.11b/g
ja
2x
optischer SPDIF
Anschlüsse
   USB
   parallel
   seriell
   PS2
   PCMCIA
 sonstiges

4x USB 2.0
1x
0x
0x
1x
Mikrofon, 
Mikrofon in, Line out
Touchpad abschaltbar, Fernbedienung
TV Out  ja
Card Reader  nein
Hot Keys  4x (2*fest, 2*frei))
CD Playback Funktion  ja, auch für Photo-CDs&DVDs
Abmessungen :  352x260x33
Gewich ink Akku:  2900 Gramm (Netzteil ca. 100g)
Benchmarks:  
CrystalMark 0.9.106.247
Genaues Ergebniss auf findet ihr hier
Mark:70014
ALU:6940
FPU:8618
MEM:4230
HDD:4937
GDI:11597
D2D:5377
OGL:28315
Batteryeater:  2h 28min
Aquamark 3 *** Total:25100
GFX:2916
CPU:9012
   
*Officebetrieb mit Wireless Lan Betrieb (genauer Benchmark wird nachgeliefert)
*** 1024x768x32, AA:Off,
Aniso: 4x Details: Very High


Kurzbewertung
Plusgutes thermisches Design   
Pluserstklassiges Display  
PlusFernbedienung  
Plusfür Notebook  guter Sound  
MinusLaufzeit könnte länger sein  
Minuskein Kartenleser, serienmäßig kein Bluetooth  
Minuskein DVI-Ausgang  

 

 
Notebooktest: BenQ Joybook A82.G26 - 02.09.2005 von dkdent


Kurze Überschrift

BenQ Joybook A82.G26 - fast perfekter Allrounder

Einleitung: Mehrere Monate lang habe ich Notebooks verglichen und fand dann in diversen Foren dann doch den ein oder anderen Makel zu den Geräten der zuvor favorisierten Hersteller Samsung, Asus und Acer. Beim Benq Joybook A82.G26 (ab hier A82) war das nicht so, was wohl eher daran liegt, dass BenQ auf dem Notebooksektor noch nicht so bekannt ist, die Marke im Discounter nicht zu finden ist und das A82 wohl die wenigsten Leute haben. Ausschlaggebend für mich waren der faire Preis, das sehr helle Display, die fast komplette Ausstattung sowie die zahlreichen Möglichkeiten, die das Notebook für Präsentationszwecke bietet. Mit der Fernbedienung (incl. Laserpointer) sowie dem QMedia Center wird aus dem Notebook eine Multimediamaschine, mit der sich wunderbar Präsentationen, Fotoabende oder einfach ein DVD-Abend im Hotelbett gestalten lassen. Dazu ein perfektes Display, das seinesgleichen sucht sowie (ein für Notebooks) toller Sound. (dkdent)

Ergonomie und Verarbeitung Das Notebook scheint recht gut verarbeitet, das Gehäuseist robust und knarzt nicht. Farblich wirkt es recht edel, das Gehäuse ist ineinemAnthrazit-Alu-Chrom Look gehalten, das Material kann ich nicht definieren. Die beiden Displayhaken halten das  Display recht fest. Die halbtransparente Tastatur hat mit 2mm ausreichend Hub, wobei die beim Samsung X20 etwas besser ist. Die Tastatur ist leise, die beiden Tasten des Touchpad (das sich abschalten lässt) im Druckpunkt etwas lauter. Dafür sind die Lautsprecher das Beste in Sachen Lautstärke und Klang, was ich bisher bei einem Notebook erlebt habe - sehr laut und guter Klang. Die 4 Schnellstarttasten hätte ich mir als Rechtshänder eher auf der linken Seite gewünscht, da ich mit der rechten Hand die externe Maus bediene und die linke Hand frei wäre. Der rechte Handballen kann auf den Cursortasten aufliegen und der Cursor dadurch verrutschen, was ärgerlich bei Textverarbeitung ist. 

Displayqualität   Das 15.4" WXGA Display löst mit 1280x800 standardmäßig auf, ist im Vergleich zu seinen Konkurrenten aber sehr hell und brilliant ausgeleuchtet. Die Displayhelligkeit lässt sich in 8 Stufen regeln, auch im Akkubetrieb steht die höchste Stufe zur Verfügung. Im Vergleich zum Medion 42200 meines Bruders ist es so, dass seine höchste Helligkeitseinstellung bei mir Stufe 2 (also verhältnismäßig dunkel), entspricht. In den Notebooktests der Zeitschrift ´ct wurden immer wieder die hellen Displays der BenQs gelobt. Auch beim A82 gibt BenQ die Helligkeit mit 200cd/m bzw 220nits an. Arbeiten im Freien bei Sonnenlicht über der Schulter ist kein Problem. Es spiegelt auch nichts. Die Blickwinkel sind mit angegeben 130° Horizontal und 110° Vertikal mehr als ausreichend.

Lautstärke und Lüftergeräusche  Das Notebook ist zu meiner Überraschung äußerst leise. Im normalen Betrieb hört man lediglich bei genauem Hinhören die Festplatte, die mit
5400rpm arbeitet und zu den schnelleren Exemplaren zählt.  Sie sitzt links vorne und erwärmt den Handballen der linken Hand doch etwas. Die Lautstärke bzw. das Geräusch lässt sich schwer beschreiben, ein leichtes Rauschen wie bei einem Heizkörper kommt am ehesten hin, auf keinen Fall aber ist das Geräusch störend. 
Der Lüfter sitzt von vorne betrachtet links hinten, saugt die Luft von unten an und bläst sieauf der linken Seite wieder heraus. Er besitzt drei Stufen.
Im normalen Betrieb in der niedrigsten CPU-Stufe mit 800MHz läuft der Lüfter vielleicht alle5 Minuten für ungefähr 20-30 Sekunden in Stufe 1 (niedrig) und säuselt leise vorsich hin. Bei voller Prozessorleistung (1.86GHz) bläst er in Stufe 1 etwa alle 3 Minuten für ca. 45 Sekunden, bei grafiklastigen Spielen wie PSI OPS läuft er andauernd in Stufe 1.
Während des Aquamarks lief der Lüfter in Stufe 1, am Ende beim Complex Multimaterial Shader für eine halbe Minute in der 2.ten Stufe (Lautstärke dann in etwa wie Dauergeräusch bei einem FujitsuSiemens Amilo M1425). Beim dritten Durchlauf des Aquamarks bei voller Anforderungstufe wurde dann Lüfterstufe 3 eingeschaltet. Der Lüfter schaltete sich nach Ende des dritten Durchlaufs nach 30 Sekunden Kühlzeit wieder komplett ab. 
I

Konnektivität und Erweiterungen Alle 4 USB Ports befinden sich paarweise angeordnet links und rechts an der Rückseite. dazwischen liegen die Anschlüsse für SPDIF (optisch - SPDIF hat sonst kein Notebook!), Parallel-, Gigabit-LAN-, Modem-, S-Video-, Monitor- sowie Netzanschluss. An der linken Seite sind dann noch 2 Firewireanschlüsse in 6-poliger Ausführung und der PCMCIA-Schacht, der zudem als Aufnahme der Fernbedienung dient. Auf der Vorderseite sind dann noch die Steuertasten für WLAN, Bluetooth (leuchten dann beide blau) sowie die DVD-Laufwerkssteuerung und der Infrarotport. Nach vorne sind auch die Lautsprecher gerichtet. Das eingebaute Mikrofon befindet sich zwischen Tastatur und Display, der externe Mikrofoneingang und der Line Out an der Frontblende
Die WLAN-Karte ist eine Mini-PCI Karte, die sich über eine Abdeckung an der Unterseite ausbauen/austauschen lässt. Ebenso lassen sich über eine zweite Klappe die Speichersteine aus-/einbauen. Ab Werk ist ein Speicherplatz mit einem 512MB Baustein belegt, der zweite ist also noch frei. Wo man Bluetooth nachrüstet bzw. der Einbauort sitzt habe ichnoch nicht herausgefunden, die Nachrüstung beim BenQ-Händler ist mit € 169 angegeben :-(. Einziges wirkliches Manko ist der fehlende Kartenleser.

Zu erwähnen ist hier noch die Fernbedienung (mit eingebautem Laserpointer!), mit der sich das Notebook komplett steuern lässt. Im Gegensatz zu Samsung funktioniert das Betrachten und Anhören von DVDs, PhotoCDs, MP3/Audio-CDs sowie Daten von der Festplatte ohne Booten von Windows perfekt (kein leiern...). Bei ausgeschaltetem Notebook ist QMedia XS durch pressen des Hotkeys in ca. 5 Sekunden betriebsbereit, das Menü lässt sich per Fernbedienung komplett bedienen. Also toll, wenn man Abends aus dem Bett heraus DVDs sieht oder Präsentationen/Photoshows laufen lässt und das Notebook samt Beamer etwas weiter weg steht (für mich als Lehrer wichtig).

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming:   Hier verweise ich auf die Benchmarkergebnisse des A82, die die meisten getesteten Notebooks auf die Plätze verweisen. Das A82 ist in allen Disziplinen recht schnell (ok, mein alter PC war ein Athlon XP 1600+). Zum Zocken habe ich bisher nur PSI OPS verwendet, hier schlägt sich das A82 recht wacker. Mit Erweiterung auf 1GB RAM dürften die Ergebnisse sich noch besser ausfallen. 

Akkulaufzeit: Der Akku hat 6 Zellen und 4400mAh und ist bei ausgeschaltetem Notebook in ca. 1 Stunde wider aufgeladen (Aufladen im Betrieb dauert dann ca. doppelt so lange). Aufgrund der schnellen Festplatte sowie CPU und des hellen Displays muss man Abstriche bei der Laufzeit machen. Bei gedrosselter CPU und herabgesetzter Helligkeit des Displays (welches im Vergleich zu anderen Notebooks dann immer noch sehr hell ist) lassen sich zwar im Batteryeatertest 2,5 Stunden Laufzeit erreichen, bei voller CPU, WLAN und absoluter Helligkeit ist aber eher Schluss. Im Vergleich zu anderen Notebooks dürfte das A82 im Mittelfeld liegen. 
Das A82 hat eine gut zu konfigurierende Energieverwaltung, die sich sowohl über die Funktionstasten als auch über die Desktopoberfläche steuern und individuell einstellenlässt.


Persönliches Fazit Mehrere Monate lang habe ich Notebooks verglichen und fand dann in diversen Foren dann doch den ein oder anderen Makel zu den Geräten der zuvorfavorisierten Hersteller Samsung, Asus und Acer. Beim Benq Joybook A82.G26 (ab hier A82) war das nicht so, was wohl eher daran liegt, dass BenQ auf dem Notebooksektor noch nicht so bekannt ist und das A82 wohl die wenigsten Leute haben. Ausschlageben für mich waren der günstige Preis, das sehr helle Display, die fast komplette Ausstattung sowie die zahlreichen Möglichkeiten, die das Notebook für Präsentationen bietet. Mit der Fernbedienung (mit Laserpointer) sowie dem QMedia Center wird aus dem Notebook eine Multimediamaschine, mit der sich wunderbar Präsentationen und Fotoabende oder einfach ein DVD-Abend im Hotelbett gestalten lassen, Dazu ein perfektes Display, das seinesgleichen sucht sowie (ein für Notebooks) toller Sound.

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