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Testbericht DELL LATITUDE D610

 
 
Notebook Test
Die Notebooktests werden von Benutzern unsereres Notebookforums geschrieben. Sie stellen einen privaten Erfahrungsbericht dar, und geben eine persönliche Meinung wieder.


Notebook Steckbrief
Hersteller Dell
Modell Latitude D610
CPU Intel Pentium M 750 1,86GHz
Speicher 2GB DDR2 533MHz SO-Dimm (Kingston)
Festplatte Fujitsu Siemens MHT2060AT 4200RPM 60GB (Original: Toshiba MK6026GAX 5400RPM 60GB)
Grafikkarte ATI Mobility Radeon X300 64MB eigener Speicher
Bildschirmauflösung SXGA+ (1400x1050)
Bildschirmgröße 14,1"
Laufwerk NEC 8x  DVD+/- RW DL ND-6650A
Floppy Nein
Nezwerkkarte 10/100/1000 Broadcom NetXtreme 57xx Gigabit Controller
Modem 56k Conexant D110 MDC V.9x 
Bluetooth
Wireless Lan
Infrarot
Firewire

Nein

Intel 2915ABG

Ja

Nein

Anschlüsse
   USB 2.0
   parallel
   seriell
   PS2
   PCMCIA


4x (6x mit D/Port)
1x
1x
nein (2x auf D/Port)
1x

TV Out Ja
Card Reader Smartcard Reader
Hot Keys Volume Up, Down, Mute
CD Playback Funktion Nein
Abmessungen : HxBxT 36x310x260mm
Gewicht inkl. Akku und DVD-Brenner: 2455g
Benchmarks:  
CrystalMark 0.9.106.247
Genaues Ergebniss auf findet ihr hier
Mark: 49521
ALU: 6885
FPU: 8574
MEM: 4661
HDD: 3482
GDI: 8924
D2D: 2366
OGL: 14629


Kurzbewertung
Plus angenehm leiser Lüfter
Plus stabiles und relativ leichtes Geräte
Plus Tastenlayout
   
Plus Original Toshiba HD relativ laut
Minus Mikrofon und Kopfhöreranschluss zu tief im Gehäuse
Minus Festplatte links vorne unter der Handauflage
Plus Störgeräusch im Kopfhörerausgang des Laptops (Bios A06)
Plus Standfuß am Akku angebracht
Plus Gehäuse unter der Media Bay relativ dünn
Plus Luftausstoß erfolgt nach unten
 
Notebooktest: Dell Latitude D610 – 26.08.2005; Editiert am 3.10.2005, 25.11.2005, 26.01.2006, 18.5.2006

 

Was soll ich sagen, eben ein Dell (Verarbeitung Top, Ausstattung im Mittelfeld).

Die Ausstattung des Latitude richtet sich vor allem an Firmenkunden, was sich z.B. durch RS232 (Seriell) und Parallel Anschluss bemerkbar macht. Firewire Anschluss oder ein Kartenleser fehlen. Wer jedoch auf diese Schnittstellen verzichten kann und ein Gerät will mit dem er sowohl stationär als auch unterwegs komfortabel arbeiten kann, für den ist der D610 das Gerät der Wahl.

 

Vorgeschichte

Jeder der einmal die Auflösung SXGA+ sein Eigen nannte, Deckel Geschlossenwird mir wohl zustimmen wenn ich sage, einmal SXGA+ immer wieder SXGA+, bzw. nie wieder weniger Bildpunkte. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach einem Notebook dass diese Auflösung anbot. Zusätzlich wollte ich noch ein entsprechendes Vor Ort Service haben, da ich als Informatik Student auf meinen Laptop angewiesen bin, und ich es mir nicht leisten kann das Gerät zu irgendeiner Support Stelle zu schicken um dann 2 Wochen bis 2 Monate darauf zu warten. Ich wollte natürlich auch nicht irgendein Gerät, womit jeder 2te herumläuft. Es soll halt was gscheites sein, und nicht irgendein 0815 Angebot vom Elektronikmarkt nebenan. Dann kam mir die Überlegung dass es vielleicht gut wäre wenn der Laptop ein bischen kleiner wäre als ein 15 Zöller, ist ja dann bedeuten leichter mitzunehmen. Somit schränkte sich die Auswahl an erschwinglichen Geräten schon ziemlich ein. Ein IBM (heißt ja jetzt Lenovo) wäre natürlich schon toll gewesen, aber wenn ich mich bei Dell mit 2200€ orientiere, bekomme ich ein IBM Gerät mit gleicher Ausstattung nicht unter 3000€, und das ist mir einfach zu viel.

Im Februar 2005 wurde meine Suche dann spruchreif und in etwa zu dieser Zeit kam auch Laptop Untender D610 von Dell auf den Markt. Bereits markengeschädigt gefiel mir dieses Gerät natürlich von Anfang an. Zusätzlich kam noch der inkludierte 3 Jahre Vor Ort Service am nächsten Arbeitstag hinzu, der mir den Mund wässrig machte. Ich recherchierte ein wenig und erfuhr, dass es von Dell spezielle Rabatte für Studenten gibt.

Nachdem dann genügend Geld auf meinem Konto war, erhielt ich von Herrn Dietmar Kopf (zuständiger Bearbeiter bei Dell Österreich) ein Angebot für den D610 in Höhe von 1530€ (Ausstattung wie links, nur mit 256MB Ram und D/Port). Da musste ich einfach zuschlagen, denn damit unterbot er sogar das Angebot der ASKNET AG in Deutschland (Angebot Privatkunden Österreich: ca. €2200 | ASKNET Deutschland inkl. 16%MwSt: €1558,17). Hinzukommen sollte dann noch die 2GB Kingston Ram, die ich mir bei der Firma Plexcom in Deutschland bestellte. Alles zusammen kostete mein System €1741,12.

 

Ergonomie und Verarbeitung

Die Festplatte ist links vorne angeordnet, was ich für nicht besonders klug halte. Die Handauflage wird zwar nicht unangenehm heiß, sie erwärmt sich jedoch spürbar. Laptop Links Geschlossen(HDD Temperatur im Normalbetrieb ca. 45°C)

 

Alles wirkt sehr stabil. Nichts knarrt, selbst wenn man den Laptop mit einer Hand links oder rechts vorne aufhebt (mit geöffnetem Display). Gehäuse fühlt sich gut an. In einem anderen Test wurde die Verwendung des 2färbigen Gehäuses angekreidet, Laptop Vorne Geschlossenmir gefällts.

Was mir z.B. schon beim Inspiron 8600 nicht gefallen hat, ist das dünne Gehäusematerial das unter der Media Bay verwendet wird. Bei eingelegtem Laufwerk oder Akku, lässt sich das Gehäuse an dieser Stelle um 1 bis 2 mm zusammendrücken. Die Oberseite (also der Rahmen neben der Tastatur) ist stabil, der Unterteil des Gehäuses an besagter Stelle jedoch nicht so.

 

Tastatur ist angenehm zu tippen, auch wenn sie nicht so gut ist wie die bei meinem Inspiron 8000 (bedeutend weniger Hub). Dafür ist sie beim Tippen um einiges leiser (und inzwischen, nach über 6 Monaten Betrieb, tippe ich auf dem Latitude angenehmer als auf dem I8k). Die Tasten sind auf einer Metallplatte montiert wodurch sich die Tastatur nicht Laptop Rechts Geschlossendurchbiegen kann. Das Layout der Tasten ist weitgehend einer Standardtastatur nachempfunden, was meiner Ansicht nach einer der größten Vorteile von Dell ist. Also keine nervenden Tasten neben der Enter Taste, die auch über der Backspace Taste platz hätten, und die 4 Cursortasten bleiben somit auch von den Page Up und Down verschont.

Interessant sind die unterschiedlichen Geräusche die die Tasten auf der linken und rechten Seite erzeugen. Die Tasten auf der linken Seite (z.B. die linke STRG Taste) hat ein leichtes Klappergeräusch, das auf der rechten Seite klingt ein bischen dumpfer. Manche mögen das vielleicht gar nicht hören, ich bin da aber ziemlich empfindlich.

Touchpad ist auch günstig positioniert. Bei manch anderen Modellen (Gericom Blockbuster Excellent, Fujitsu Siemens Amilo 1425,...) liegt der Daumen beim Tippen mit 10 Fingern auf dem Touchpad, wodurch man schon mal irgendwo im Text hintippt und dann überschreibt. Track Stick, Touchpad und die zugehören Tasten lassen sich per Software deaktivieren. Bei den Touchpad Tasten habe ich eine zwiespältige Meinung. Die beiden Tasten die direkt unter der Leertaste liegen sind ja ok, sie sind auch entsprechend leise wenn man sie drückt. Bei den beiden größeren Tasten die unter dem Touchpad liegen bin ich nicht zufrieden. Die linke Taste ist relativ laut, und die rechte steckt generell eher unmotiviert leicht schräg im Gehäuse, hat dafür aber ein leiseres Click Geräusch.

Links am Laptop befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer. Hier hat sich Dell nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Stecker sind zu tief im Gerät angebracht. Wenn man also einen Kopfhörerstecker anschließen will der nicht abgesetzt ist damit er vollständig in den Stecker passt hört man nur einen Kanal. Wenn man fester drückt hört man wieder beide Laptop Hinten GeschlossenKanäle.

Der D610 saugt links hinten Luft an und stößt sie nach unten aus. Ist ja grundsätzlich besser als sie unten anzusaugen, aber trotzdem wäre eine Lösung hinten oder oben ansaugen und seitlich ausstoßen besser gewesen. Den Bericht der c't 3/2006, laut dem der Lüfter im normalen Office Betrieb nicht laufen würde kann ich nicht nachvollziehen, zumindest nicht im Auslieferzustand des Laptops. Ebensowenig die Anmerkung dass der Akku sich leicht aus der Halterung lösen würde.

Problem mit dem Kopfhörergeräusch hab ich auchLaptop Vorne Offen. Im Leerlauf ist es ein rauschen, dass in regelmäßigen Abständen von einem klicken unterbrochen wird. Zumindest war das zu Beginn im Auslieferzustand so. Derzeit (gut 5 Monate später) hört es sich eher wie ein Kreischen einer Kreissäge an, das man ganz ganz leise stellt.Schreibt man auf der Tastatur, verändert sich das Geräusch (es ist dann weg). Wenn man die Maus bewegt verändert es sich ebenfalls (ein brummen kommt dazu). Unbeeindruckt zeigt sich das Geräusch vom verändern der Lautstärke. Der Trick mit der Pause Taste in Winamp funktioniert auch nicht. Im Moment ist Bios Version A06 aufgespielt. Vielleicht kriegen sie das ja mit einer höheren Version noch hin. Über den D/Port (also beim dortigen Audio Ausgang) besteht das Problem nicht, ebenfalls nicht bei externer USB Soundkarte bzw. über die internen Boxen.

Ein Standfuß des Laptops sitzt auf dem Akku, der rechts vorne angebracht ist. Somit kann man den Akku zwar aus dem Gerät nehmen, der Laptop steht allerdings dann nicht mehr so stabil auf dem Tisch.

 

Ram Modul A ist unter der Tastatur zu finden. Ein eventueller Tausch wird dadurch natürlich komplizierter, da Dell aber eine detaillierte Anleitung zur Verfügung stellt, war der Ramtausch keine besondere Laptop Links Vorne OffenHerausforderung (ein passender Kreuzschlitzschraubendreher vorausgesetzt). Ram Modul B erreicht man über einen Deckel auf der Unterseite des Laptops.

Die Kühlung der Ram Module hängt sehr stark mit der des Prozessors zusammen. Wenn der Lüfter abgestellt ist kann es schon vorkommen dass eines der Module an die 60° bekommt.

 

Schön wäre eine extra Hardware Taste für WLan gewesen. Jetzt läuft es über die Tastenkombination FN+F2. Wenn man diese Kombination drückt, erscheint am rechten unteren Bildschirmrand vom Dell QuickSet ein Insert wo ein Funkturm erscheint der durchgestrichen wird, oder halt nicht. Nach 2 Sekunden verschwindet es wieder.

Laptop Rechts Vorne Offen

Firewire hätte auch nicht geschadet, und die Frage ob man Express Cards braucht stellt sich gar nicht, denn die Schnittstelle ist beim D610 nicht vorhanden.

 

Als Goodie gibt’s noch einen Smartcard Reader, der links unter dem Einschub für die PCMCIA Karten zu finden ist. Die zugehörigen Treiber werden von Dell nicht mitgeliefert, zum Download stehen sie jedoch bereit. Nach deren Download bindet sich die Smartcard problemlos ins System ein.

Mit einer zusätzlichen (auch bei Dell erhältichen) TPM Software lässt sich somit z.B. der Windows Logon durch das Einschieben einer Smartcard erleichtern, oder der Zugriff auf das Dateisystem per Verschlüsselung schützen.

 

Zusatzakku für die Media Bay (48Wh Lithium Polymer) wiegt 360g. Der DVD Brenner 230g. Gerät mit Standardakku (Lithium Ionen (war ja klar, ist ja ein Verschleißteil)) und Zusatzakku (53+48Wh) kommt also auf 2585g. Ich empfinde es als akzeptablen Wert, auch wenns leichter geht, wie uns z.B. Asus oder Samsung zeigt.

Displayqualität

 

Dazu kann ich nicht viel sagen, weil mir die Vergleiche fehlen. Zu meinem Inspiron 8000 (4 Jahre alt) hat sich jedoch die Displayhelligkeit bedeutend gesteigert. Ebenfalls die Blickwinkelabhängigkeit ist bedeutend besser gewTastaturorden. Am unteren Rand ist das Display jedoch heller, was sich bei schwarzen Flächen (Windows XP Startbildschirm) bemerkbar macht (im Windowsbetrieb bemerkt man’s also nicht, da dort im Normalfall die Starleiste zu finden ist).

Wenn die Sonne direkt aufs Display scheint, wird es ziemlich anstrengend für die Augen, da die Helligkeit des Panels zu gering ist. Arbeiten im Schatten oder unter einem Sonnenschirm ist auf höchster Helligkeit problemlos möglich.

Lautstärke und Lüftergeräusche 

Im Vorfeld hab ich mich ja ausführlich über dieses Modell informiert und auch einige Meinungen anderer User eingeholt. Mir war also bewusst dass der Lüfter laut Fabrikseinstellungen permanent laufen würde. Als ich den neuen Laptop zum ersten mal einschaltete, musste ich mein Ohr auf die Tastatur legen um das Rauschen des Lüfters zu vernehmen. D/Port ObenWenn man normal davor saß hörte man nur die Festplatte, die laut vor sich hin klackerte (Toshiba MK6026GAX 60GB). Dies konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, also hab ich die Platte gegen die Fusi getauscht, die ich bereits in meinem Inspiron 8000 in Betrieb hatte. Die ist viel leiser als die Toshiba Platte und ermöglicht mir ein entspanntes Arbeiten. Danach hab ich noch die Toshiba Platte in den Inspiron eingebaut. Dort verrichtet sie jetzt ihren Dienst auch in angenehmer Lautstärke (da der Laptop viel größer ist hat er auch eine bessere Lärmdämmung).

Die Benutzung von CHC (Centrino Hardware Control) blieb natürlich auch mir nicht erspart, da der Prozessor sonst unnötig Energie verbrät. Die Steuerung des Lüfters gelingt mit CHC in der Version 1.9b2 nicht (wird nicht unterstützt), deshalb musste ich auch noch das Tool I8kFanGui einsetzen, damit hab ich jetzt (abgesehen von der Festplatte) keinerlei Betriebsgeräusch. Einen merklichen Laufzeitgewinn merkte ich durch die Aktivierung von CHC nicht, auch wenn ich die Spannungswerte genau ausgetestet habe.

Was mir positiv auffällt, selbst auf Fast (Lüfter kennt 3 Stellungen: Fast, Slow, Off) ist das Lüftergeräusch angenehm. Allerdings musst ich das auch provozieren da im normalen WindowsD/Port Unten betrieb nie auf Fast geschalten wird.

Konnektivität und Erweiterungen

Das Gerät verfügt über eine Media Bay in der Wahlweise ein DVD Laufwerk, ein Akku oder eine zweite Festplatte zu betreiben ist (Airbay gibt’s auch, das ist dann einfach eine Blende für den Einschub).

Um mehr Komfort zu erreichen, hab ich mir eine D/Port geleistet, so heißt bei Dell der Port Replikator ohne optisches Laufwerk (gibt ja auch noch D/Dock). Im Lieferumfang des D/Port bD/Port Linksefindet sich ein eigenes 90 Watt Netzteil (ziemlich großes Ding), das fix an den D/Port angeschlossen wird. Somit kann das 60 Watt Netzteil des Laptops im Rucksack oder in der Tasche verbleiben. Laptop wird dann per D/Port geladen. Zusätzlich habe ich mir dann noch eine Pocket Mouse Pro von Kensington gekauft (mit einziehbarem Kabel). Die ist dann auch permanent im Rucksack und wenn ich auf reisen gehe nehm ich nur den Laptop vom D/Port, steck ihn in den Rucksack und bin fertig. Kein nerviges abstecken von Kabeln und einpacken von Peripherie mehr.

DVI-D, SP/DIF (koaxial), Seriell, Parallel, 2x PS/2, RJ11 (Modem) und RJ45 (10/100/Gigabit LAN), VGA, S-Video und Kopfhörer sind die Anschlüsse die vom Laptop auf den D/Port durchgeschliffen werden. Auf der Rückseite sind 3 USB Anschlüsse ausgeführt. Auf der linken Seite besteht die Möglichkeit eine externe D-Bay zu anzuschließen (der zugehörige USB Anschluss ist ein Doppelstecker, wobei ein Anschluss für normale USB Geräte verwendet werden kann). Zeitgleich kann man noch die beiden USB Anschlüsse die rechts am Laptop angebracht sind verwenden (die blöderweise, durch das geschwungene Gehäuse, relativ tief im Gehäuse liegen). Insgesamt stehen dann 6 USB Anschlüsse zur D/Port RechtsVerfügung.

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming

Eines kann ich euch sagen. 2GB Ram sind gscheit geil. Welche effektive Leistungssteigerung der Umstieg von 1GB auf 2GB bringt kann ich euch nicht sagen, aber von 384MB auf 2GB ist die Leistungssteigerung gewaltig. Ein Lesewert beim Ram von 2145 MB/s laut CrystalMark ist ziemlich beachtlich finde ich.

Beim Thema Gaming fehlen mir die Vergleiche. D/Port HintenNatürlich ist die X300 nicht die beste Grafikkarte die man sich vorstellen kann, meine Intention war jedoch nicht ein Notebook auf dem ich neueste Games auf höchsten Details spielen kann. Meine Lieblingsspiele (Max Payne 1 (2001) und 2 (2003), Ghost Recon (2002)) laufen jedoch auf 800x600x32 und höchsten Details flüssig. Project IGI läuft auch auf 1024x768 und höchsten Details flüssig. FarCry hab ich auf 800x600 (wobei auch 1024x768 geht, halt dann mit abstrichen oder gelegentlichen Rucklern bei Action Szenen) mit mittleren Details gespielt.

Dass meine X300 schneller ist, als eine ATI 9700 mit 128MB in einem Amilo 1425, bestätigt wieder einmal, dass die Summe der Komponenten mehr zählt, als die Einzelteile.

Akkulaufzeit

CHC attestiert mir jetzt, nachdem ich das Netzteil abgezogen habe, eine Laufzeit von über 6 Stunden (53 + 48Wh Akku). Mit dem 53Wh Akku sind’s immerhin noch über 3 Stunden. Ein Verbrauch von ca. 14 Watt auf niedrigster Display Helligkeit, und ca. 18 Watt bei höchster Helligkeit wird angezeigt. Mit aktiviertem WLan sind’s jeweils 1,5 Watt mehr. Bei einem vollen Hauptakku konnte ich 2 randvolle Daten DVDs (2x4460MB) auf die Festplatte kopieren, und 15 CD-Rs mit 16facher Geschwindigkeit (Rohlinge unterstützten nicht mehr) beschreiben bis sich mein Laptop nicht mehr zum weiterarbeiten überreden lassen wollte, weil ihm der Saft ausging. Da optische Laufwerke generell viel Strom für den Betieb benötigen, finde ich diese Leistung beachtlich (ATIs PowerPlay war natürlich aktiviert, ebenso CHC und I8kFanGui). In einem UniSchreibTest letzte Woche habe ich eine effektive Laufzeit von fast 7h erreicht. Dabei war WLan permanent aktiviert und die Helligkeit des Displays reduziert, da die höchste Stufe bei verdunkelter Umgebung störend war (auf Stufe 4 von 7 eingestellt). Im Wesentlichen habe ich mich bei diesem Test zwischen Word und Firefox hin und her bewegt.

Persönliches Fazit

Alles in allem bin ich durchaus zufrieden mit dem Gerät. Mängel findet man natürlich leichter als positives weshalb auch die Kurzbewertung nicht so toll aussehen mag. Ich bin jedoch ein ziemlich kritischer Zeitgenosse und will nichts verheimlichen oder schön reden. Desweiteren gehören diese Dinge bei Geräten in dieser Preisklasse erwähnt. Office Performance ist beachtlich und für gelegentliches Gaming reichts auch aus, zumindest für nicht ganz neue Games.

Ab ins Forum

Fragen und Anregungen, Kritik und Lob zu diesem Erfahrungsbericht bitte bei uns im Forum stellen. Hier geht es zum Thread für diesen Test.

 

  
 
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