Notebook Test

Die Notebooktests werden von Benutzern unseres Notebookforums geschrieben. Sie stellen einen privaten Erfahrungsbericht dar, und geben eine persönliche Meinung wieder.

 

Notebook Steckbrief

Hersteller

Sony

Modell

Vaio S3HP/B

CPU

Pentium M730 1.6Ghz

Speicher

2x 512MB DDR2 PC3200 (orig. 1x 512MB)

Festplatte

60GB S-ATA, 5400rpm, Fujitsu-Siemens

Grafikkarte

Nvidia Gforce Go6200, 128MB (32MB Turbocache)

Bildschirmauflösung

WXGA 1280x800

Bildschirmgröße

13.3 Zoll

Laufwerk

DVD+-R/RW

Floppy

Nope

Netzwerkkarte

Intel 10/100

Modem

Rockwell 56.6kpbs

Bluetooth
Wireless Lan
Infrarot
Firewire

Ja/1.1

Ja/ 801.11b+g

Nein

Ja / 4-pin

Anschlüsse
   USB
   parallel
   seriell
   PS2
   PCMCIA

 

2 x USB 2.0

Nein

Nein

Nein

1x Typ II

TV Out

Nein

Card Reader

MS od. MSpro

Hot Keys

Ja, 2

CD Playback Funktion

Nein 

Abmessungen :

312.5 X 29.9-35.4 X 224.8 MM

Gewicht inkl. Akku:

1.95kg 

Benchmarks:

 

CrystalMark 0.9.106.247
Genaues Ergebnis auf findet ihr hier

Mark: 44165
ALU: 5976
FPU: 7419
MEM: 4437
HDD: 4548
GDI: 10772
D2D: 3686
OGL: 7471

Batteryeater:

3h50min, in der Praxis sind jedoch 3h30min realistischer (mit CHC)

Aquamark 3 ***

Total: 21237
GFX: 2412
CPU: 8899

 

 

*Officebetrieb mit Wireless Lan Betrieb (genauer Benchmark wird nachgeliefert)
*** 1024x768x32, AA:Off,
Aniso: 4x Details: Very High

 

Kurzbewertung

Plus Grösse & Gewicht

 

Plus X-black Display

 

Plus Verarbeitung & Design

 

 

Minus r. Handauflage wird warm

 

Minus Orig. Zusatzakku sehr teuer

Minus Touchpad nicht deaktivierbar

 

 

 

 

Notebooktest: SONY Vaio S3HP.SW1 - 30.09.2005 geschrieben von Stausi

 

Mobiles Multimedia-Subnotebook

Nachdem ich in den letzten Jahren schon diverse andere Sony Vaio Notebooks hatte, habe ich mir im Frühjahr einen Vaio FS195VP zugelegt, diesen habe ich aber nach sechs Monaten zurückgegeben und mir dafür ein Vaio S3HP gekauft. Für die mobile Nutzung ist die Grösse optimal. Mit dem 13.3-Zoll Display und der Full-Size Tastatur lässt sich angenehm über mehrere Stunden arbeiten. Wer sehr viel Foto- und Videobearbeitung macht sollte sich aber einen großen externen Bildschirm zutun (VGA am Notebook oder DVI-D an der optionalen Dockingstation). Mit der Grafikkarte lassen sich auch aktuelle Spiele zocken, Anspruchsvolle Gamer mit hohen Ansprüchen an Auflösung und Details werden enttäuscht. Die Akkulaufzeit ist mit 3.5h gerade noch akzeptabel Für ein Subnotebook.

Ergonomie und Verarbeitung Die Verarbeitung ist wie bei den meisten Vaios sehr gut. Die Tastatur braucht kaum Eingewöhnungszeit und biegt sich beim Schreiben auch nicht durch. Ein Mangel ist jedoch der geringe Abstand des Touchpads zur Tastatur. Das Touchpad lässt sich auch nicht durch eine Tastenkombination deaktivieren. Nervig ist der ratternde Akku, dieser hat ein wenig Spiel, dass ich mit Klebeband reduziert habe. Der Displayrahmen ist dünn und auch schwach ausgeführt, hält man ihn mit den Händen auf der Seite fest, kann man ihn leicht verdrehen. Die Scharniere sind jedoch gut gedämpft, das Display wackelt im mobilen Einsatz kaum. Verschlußhaken sind keine vorhanden, dies ist einerseits praktisch beim Öffnen und was nicht existiert kann nicht gehen, birgt jedoch die Gefahr, das Gegenstände beim Transportieren zwischen Tastatur und Display geraten können und es zur Beschädigungen kommt.

 

Displayqualität   Das Vaio S3 hat ein X-black Display, welches durch seine hohe Farbbrillianz und guter Helligkeit auffällt. Man erkauft sich dies jedoch mit Reflexionen, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe. Im Vergleich zum Vaio FS, das eine Dual-Lamp Hintergrundbeleuchtung hat (X-Black 2nd Generation), ist es jedoch dunkler. Bei Tageslicht stellt man die Helligkeit öfters auf Maximum, was den Mehrverbrauch um ca. 3-4W, was in etwa 15% weniger Akkulaufzeit bedeutet. Eine hellere Hintergrundbeleuchtung wirkt sich auch positiv auf die Reflexionen des Displays aus.

 

Lautstärke und Lüftergeräusche Je nach Betriebsmodus ist der Lüfter deutlich hörbar oder fast aus. Durch die geringe Baugrosse heizt sich das Gehäuse natürlich mehr auf, als ein grösseres Notebook mit gleicher Hardware. Weil die Grafikkarte und der CPU nebeneinander unterhalb der rechten Handballenauflage liegen, erwärmt sich diese stark. Unangenehm wird es nicht, man spürt es einfach. In den Energieoptionen lässt sich der Lüfter manuell regeln, in der leisesten Einstellung wird der FSB runtergeregelt, was die CPU Taktrate auf 200Mhz senkt. Dadurch wird natürlich auch die Performance schlechter. Energieeinsparungen bringt dies aber nicht, weil die VID nicht mitgesenkt wird. Die Temperatur liegt bei normalen Arbeiten unter 50C, nur wenn der CPU längere Zeit ausgelastet ist, steigt sie teilweise auf über 55C und der Lüfter setzt hörbar ein und schaltet sich beim 52C wieder aus.

 

Konvektivität und Erweiterungen Die Anschlüsse liegen alle auf der Seite. Die zwei USB 2.0 und der Firewire-Port auf der rechten Seite sind durch eine Abdeckung vom Schmutz beschützt, ebenso der RJ11-Modem und RJ45 LAN-Port auf der linken Seite. Des weiteren befinden sich noch ein VGA-Port und zwei Klinkenbuchsen Für Mikro und Kopfhörer auf der linken Seite. Als Erweiterung gibt es eine optionale Dockingstation (VGP-PRS2, ca. 240 Euro), diese beinhaltet unter anderem noch einen DVI-D Anschluß. Seit neuesten gibt es auch noch eine externe Ladestation Für den Akku (z.Zt. nur in den USA) Dieser erlaubt es bis zu zwei Akku extern aufzuladen. Für Ästeten gibt es auch noch eine sehr schöne Schutzhülle von Sony Für ca. 60 Euro (VGPCKS1).

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming:  Das Notebook bietet genügend Leistungsreserven Für den Umgang mit Alltagssoftware, wie Office, Internet und Bild- & Videobearbeitung. Die Grafikkarte genügt Für einfache Spiele, mit gewissen Einschränkungen lassen sich aber auch aktuelle Games zocken (HL2, NFS2 laufen flüssig). Die Festplatte mit S-ATA Unterstützung hat trotz der 5400rpm keine großen Vorteile ggü. einer gleich schnellen ATA-Disk.

Akkulaufzeit: Im Stromsparmodus mit mittlerer Displayhelligkeit lassen sich im gemischten Office- und Internetbetrieb gut 3.5h erreichen. Mit dem optional erhältlichen Powerakku sind es über 5h. Mit einer Kapazität von 7200mAh kostet der Original-Powerakku bei Sony aber gut 380 Euro. Mittlerweile gibt es aber auch Nachbauten davon, die Für ca. 100 Euro erhältlich sind, ob man dafür die gleiche Qualität bekommt ist jedoch fraglich. Das Undervolting-Tool CentrinoHardwareControl bringt in etwa eine 10% mehr Laufzeit und senkt die Temperatur um ein paar Grad. Mit dem Untertakten der Grafikkarte konnte ich keine Verbesserung der Akkulaufzeit feststellen (um diese zu erreichen müsste man auch dort die VID tiefer setzen, ich bisher noch keine Software kenne mit der man dies tun kann). Der Entwickler von CHC hat jedoch in einer der nächsten Versionen die Unterstützung von Nvidia Grafikkarten zugesagt.



Persönliches Fazit Nachdem ich in den letzten Jahren schon diverse andere Sony Vaio Notebooks hatte, habe ich mir im Frühjahr einen Vaio FS195VP zugelegt, diesen habe ich aber nach sechs Monaten zurückgegeben und mir dafür ein Vaio S3HP gekauft. Für die mobile Nutzung ist die Grösse optimal. Mit dem 13.3-Zoll Display und der Full-Size Tastatur lässt sich angenehm über mehrere Stunden arbeiten. Wer sehr viel Foto- und Videobearbeitung macht sollte sich aber einen großen externen Bildschirm zutun (VGA am Notebook oder DVI-D an der optionalen Dockingstation). Mit der Grafikkarte lassen sich auch aktuelle Spiele zocken, Für anspruchsvolle Gamer mit hohen Ansprüchen an Auflösung und Details werden enttäuscht. Die Akkulaufzeit ist mit 3.5h gerade noch akzeptabel Für ein Subnotebook.




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