Notebook Test

Die Notebooktests werden von Benutzern unsereres Notebookforums geschrieben. Sie stellen einen privaten Erfahrungsbericht dar, und geben eine persönliche Meinung wieder.

 

Notebook Steckbrief

Hersteller

Hewlett-Packard

Modell

nx8220 (PY522ET)

CPU

Intel Centrino (Sonoma) M750 1,86 GHz

Speicher

1024 MB (bis 2 GB)

Festplatte

80 GB 5.400 U/Min.

Grafikkarte

ATI x600 128 MB PCIe

Bildschirmauflösung

1280x1024

Bildschirmgröße

15,4“ Widescreen

Laufwerk

DVD±RW - Laufwerk (Multibay II)

Floppy

 Keine

Nezwerkkarte

1 Gigabit-LAN

Modem

Ja

Bluetooth
Wireless Lan
Infrarot
Firewire

Ja

Ja

Ja

Ja

Anschlüsse
   USB
   parallel
   seriell
   PS2
   PCMCIA

 

3x (2.0)

Nein

Nein

Nein

1 PCMCIA PC-Kartensteckplatz vom Typ I/II unterstützt 32-Bit-CardBus- und 16-Bit-Karten

TV Out

Ja

Card Reader

1 SD

1 Smart Card

Hot Keys

 Ja

CD Playback Funktion

 Nein

Abmessungen :

 356 x 264 x 28

Gewicht inkl. Akku t:

 2,9 kg

Benchmarks:

 

CrystalMark 0.9.106.247
Genaues Ergebniss auf findet ihr hier

Mark: 68068
ALU: 6960
FPU: 8659
MEM: 4685
HDD: 3999
GDI: 11740
D2D: 5224
OGL: 26801

Batteryeater:

Siehe Text.

Aquamark 3 ***

Total:
GFX:
CPU:

 

 

*Officebetrieb mit Wireless Lan Betrieb (genauer Benchmark wird nachgeliefert)
*** 1024x768x32, AA:Off,
Aniso: 4x Details: Very High

Kurzbewertung

Plus solides Gehäuse

 

Plus sehr gutes W-LAN

 

Plus Prozessor reicht für Business-Betrieb mehr als aus

Plus Lüftergeräusch angenehm

 

 

 

Minus Kleine Detailmängel in der Gehäusegestaltung

 

Minus Festplattenklackern

 

 

 

 

 

 

Notebooktest: Notebooktest: HP nx8220 (PY522ET) – Datum 11.12.2005 von Jeolme

 
HP rockt – oder doch nicht?

HP nx8220 (PY522ET)

Für ein Business-Notebook zu viel – für Gaming zu wenig. Das HP verbleibt in der Mitte. Wer weiß, was er will, ist mit spezialisierteren Geräten besser beraten. Wer nicht genau weiß, was er will, kann mit dem HP prima - und vermutlich lange - leben.

Vorgeschichte Irgendwann im Oktober 2005 kam die Zeit, als ich beschloss meine Arbeit zukünftigmobiler zu gestalten. Inhalte: Viel Word, viel Powerpoint, viel iTunes,stets surfen, manchmal Excel, stets eine Softwarefirewall am Laufen. Und zudem sollte das Gerät meine Counterstrike-Zeiten nicht gänzlich ableben lassen - also sollte keine Onboard-Grafik dabei sein. Das wichtigste aber war, dass das Ganze dabei leise von statten gehen sollte. Wie es so kam, bot Aldi Ende Oktober das Medion MD-96500 Multimedia-Notebook (1299 €) an, eigentlich ein perfektes Angebot. Kurzum kaufte ich das Gerät und musste feststellen, dass der Lüfter wie folgt arbeitete: 40 Sek. Ruhe, 5 Sek. Starke Lüftung, 5 Sek. Schwache Lüftung, 40 Sek. Ruhe… etc. Freunde und Bekannte, die ich fragte, störte dies allesamt nicht. Aber irgendwie war dieser 40:5:5-Rhythmus exakt der, der mich zur Weißglut bringt. Zudem verwendete ich den mitgelieferten TV-Tuner nicht und benötigte auch die meisten anderen Medion-Gimmicks nicht. Also sollte ein neues Gerät her – dieses Mal explizit mit Lüfterbeachtung.
Nach einiger Recherche fiel mir das HP Notebook (welches ich hier vorstelle) auf, in anderen Tests  wurde es als sehr leises Gerät vorgestellt. Ich kaufte es dann AnfangDezember für 1399 €. Nun mal sehen, ob die Lüfterjagd erfolgreich war...

Ergonomie und Verarbeitung Die Verarbeitung des HP-Gehäuses ist über alles sehr gut. Eine schwarze, sehr stabile Verpackung macht dem Mainboard alle Ehre. Dabei besticht HP wie so oft durch die sehr gute Auszeichnung aller Ports sowie durch die überschaubare Anzahl und zweckhafte Anordnung der Mediabuttons. Die Lautsprecher sind direkt neben der Tastatur eingelassen, was zuerst seltsam aussieht, aber dann gefällt. Aber hier sind einige kleine Anmerkungen zu machen, von denen ich mich wundere, dass sie noch niemandem in anderen Tests aufgefallen sind:
Unterhalb der Tastatur sind Gumminoppen angebracht, die bei geschlossenen Display als Abstandshalter fungieren sollen. Das tun sie auch; jedoch sind die Spuren dieser Noppen auf dem Display (bereits nach 10 Tagen Nutzung) sichtbar – wie wird dies nach 2 Jahren sein? Zweifelhafte Abhilfe schafft hier eine hässliche von HP aber kostenlos beigelegte – Industrieschutzfolie, die man beim Schließen des Laptops dazwischenlegen kann (im Sinne des Erfinders?).
Dann gibt es auf der Unterseite des Geräts einen ungeschützten Docking-Anschluss. Ich meine ja nicht, dass man sein Gerät gleich im Sandkasten abstellen muss, aber wäre hier eine Blende das Problem gewesen?
Die Tastatur klackert ein wenig, scheint aber sehr stressresistent zu sein. Man gewöhnt sich dran und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich mit dieser Tastatur und auch mit den vandalismusfesten Touchpad-Buttons niemals Stress bekommen werde. 
Außerdem ist das Notebook mit 2,9 kg nicht besonders schwer, liegt gut im Arm und ist angenehm flach. Irgendwie elegant, zweckmäßig und hochqualitativ – so der Gesamteindruck der Verarbeitung.

Displayqualität  Die Qualität des Displays ist zumindest befriedigend. Max. 1280x800 (16:10-Format) Pixel könnten für manchen Freak zu wenig sein, für meine Zwecke ist es aber vollkommen ausreichend – ebenso wie die Helligkeit und regelmäßige Ausleuchtung des Displays. Der 15,4“-Monitor hat keine „Crystal“ Oberfläche – spiegelt also auch nicht. Vor- oder Nachteil – das ist eine Frage des Geschmacks. Mir gefällt’s, muss man sich doch nicht an irgendwelche Reflektionen gewöhnen.

Lautstärke und Lüftergeräusche  Der Lüfter läuft ständig, das Rauschen ist aber nach kurzer Gewöhnungszeit eher angenehm und bereits bei leichtem Umgebungsgeräusch nicht mehr wahrnehmbar. Ganz im Gegensatz zur Festplatte: die brummt nämlich ab und an und klackert des Öfteren (z.B. beim Surfen!?) stakkatoartig vor sich hin. Stille-Fetischisten wird dies nerven. Noch ein kleines Manko: Das nx8220 besitzt an der Unterseite mehrere Lüfterschlitze – leider sind fast alle bedeckt, wenn man das Gerät im Sitzen auf den Beinen platziert - eine spürbare Erwärmung des Geräts ist die Folge. Im Web befinden sich ausserdem einige Hinweise darauf, dass bei Modellen mit größerem Prozessor (M760 …) die Hitzeentwicklung stärker ausfällt und der Lüfter somit früher anspringen dürfte. Über alles ist das Geräuschverhalten des Notebooks jedoch absolut passabel.
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Konnektivität und Erweiterungen Das nx8220 bringt die derzeitigen Standards mit sich: Bluetooth, 3x USB 2.0, Firewire, S-Video-TV-Ausgang, Fast-Infrarot, Gigabit-LAN. An Kartenslots gibt es einen für SD-Karten und einen für Smart Cards – z.B. beim Online-Banking praktisch. Dieses Steckkartenangebot könnte problemlos besser gelöst sein, wie andere Anbieter zeigen (z.B. Medion mit dem 8-in-2-Card-Reader).
Ein besonderes Augenmerk gilt jedoch dem WLAN-Modul (Intel PRO/Wireless 2200BG 802.11g W-LAN), das in meinem Gerät hervorragend funktioniert – sowohl zu Hause als auch im Hot-Spot-Betrieb. Merkwürdig, dass ich beim Medion (eigentlich mit demselben Modul ausgerüstet) wesentlich mehr Verbindungsabbrüche verzeichnen musste. Beim HP nx8220 jedenfalls sind diese Störungen höchst selten. Das Notebook verfügt übrigens über keinen seriellen und keinen Parallelport – wer alte Hardware mit diesem Standard besitzt (z.B. mein alter Scanner) kann schon mal eine Anzeige für den Gebrauchtverkauf aufsetzen. Schade eigentlich, aber kein wirkliches Problem.

Arbeitsgeschwindigkeit und Gaming  An der Arbeitsgeschwindigkeit ist nichts zu rütteln. Das Notebook macht alles mit. Klaglos. Mehrere Office-Fenster, dazu iTunes, Norton Internet Security, surfen mit Firefox und/oder IE gleichzeitig ist kein Problem.
Probleme tun sich erst auf, wenn’s ans Spielen geht. Mit dem System lässt sich Farcry im mittleren Grafikmodus passabel spielen, darüber wird’s unerträglich. Half-Life 2 oder Counterstrike: Source habe ich daher noch nicht ausprobiert. Jedoch ist nach dem Farcry-Erlebnis nichts Gutes zu erwarten. In anderen Tests wurde geschrieben, dass selbst F.E.A.R. flüssig läuft – ich würde sagen, dass das ein gutes Thema für eine Forumsdiskussion ist.
In jedem Fall sei dem Gelegenheitsgamer nahe gelegt, das Gerät „aufzubocken“, bzw. einen Notebookkühler darunter zu platzieren, damit die Belüftung tadellos funktioniert. CHC meldet nach 15 Minuten Farcry eine Prozessortemperatur von 64 Grad und eine Gehäusetemperatur von 68 Grad. Im Vergleich zu den Normalwerten von 44-49 Grad bzw. 42-55 Grad ist das doch ein starker Anstieg, der den Lüfter dann doch merklich aufsurren lässt.
Vom Sound her ist das nx8220 ein typisches Business-Notebook und bietet keine speziellen Features.

Akkulaufzeit Die Akkulaufzeit geht in Ordnung. Jedenfalls macht das Notebook im o. g. Office-Mutlitasking-Betrieb mit dem eingeschalteten Lichtsensor fürs Display problemlos 3:45 Stunden (mit Centrino Hardware Control) mit. (Ein Test mit Battery Eater 05 ergab jedoch nur 98 Minuten. Wie dies zustande kommt, kann ich mir nicht erklären – eventuell daher, dass ich keine Möglichkeit gefunden habe, die vom Test geforderten Einstellungen von 33% Displayhelligkeit und 25% CPU-Last richtig einzustellen. Um nicht zu verwirren, führe ich dieses Ergebnis daher nicht auf der linken Übersichtsspalte auf.)

Persönliches Fazit Zum Arbeiten gut, für mehr problematisch. Wer lediglich arbeiten, surfen, ab und zu DVD schauen und dabei noch mobil sein möchte, ist mit dem nx8220 zweifellos gut beraten – Akkulaufzeit und Rechenleistung reichen dafür vollkommen aus und stossen lange nicht an ihre Grenzen. Wer mehr Multimedia oder Entertainment wünscht, sollte hier nicht am falschen Ende sparen (alter Spruch, oft gehört, selten verstanden). Gaming macht mit dem nx8220 in dieser Ausführung – trotz der 128 MB Karte von ATI – nicht wirklich Sinn. Es sei denn, man möchte die grafikintensive Spiele auf mittlerer Qualität spielen (und Farcry ist nun wirklich nicht mehr ganz so neu) - doch wer will das schon?

Ich habe den Eindruck, dass das Notebook ewig laufen wird. Es machte einen grundsoliden und sehr eleganten Eindruck. Wer jedoch zum Preis von 1399 € mehr Multimedia- und Gamingfunktionalität möchte, sollte auf andere Anbieter ausweichen. Für mich heißt dieses Notebook auch: Weniger Zocken – und somit mehr Zeit für andere Dinge. Auch nicht schlecht!

Ab ins Forum
Fragen und Anregungen, Kritik und Lob zu diesem Erfahrungsbericht bitte bei uns im Forum stellen. Hier geht es zum Thread für diesen Test.

Externer Link
http://www.notebookjournal.de/tests/32/1

 

 

  

mit dem HP prima - und vermutlich lange - leben. 

 

 

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