Spionage-Notebooks von Dell

Diskutiere Spionage-Notebooks von Dell im Notebook Technik Forum im Bereich Notebook Forum; Interessantes Geschichte... Wie ist es weiter gegangen ? Nach mehreren Telefonaten und Emails habe ich am 12.01.10 nun endlich mein neues...

  1. s1g-de

    s1g-de Forum Benutzer

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    Nach mehreren Telefonaten und Emails habe ich am 12.01.10 nun endlich mein neues Vostro 1520 bekommen. Dell hat mir, für meine Bemühungen, eine Blue Tooth Schnittstelle, so zu sagen, geschenkt.

    Bei diesem neuen Notebook gibt es im BIOS auch Computrace, jedoch sieht es jetzt so aus, wie manche "Kollegen" es hier im Forum beschrieben haben. Es steht auf "deactivated" anstatt auf "activate".

    Ausser das man schleunigst die Realtec Treiber für die Netzwerkkarte aktualisieren sollte (Kommunikationsabbruch), kann ich nichts negatives zum neuen Notebook anmerken. Im Gegenteil. Die Tastatur ist nicht mehr so klapperich und die eingebaute Kamera hat eine bessere Bildwiederholfrequenz bei schlechter Beleuchtung.

    Diese Entscheidung interessiert mich. Wieso keine Tracking-Software?

    Wenn mehr Leute auf ihre Rechner achten würden, dann gäbe es keine so grossen Bot-Netze, weitaus weniger Industriespionage, Kreditkartenbetrügereien...

    Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich versuche mit meinen bescheidenen Mitteln zu sensibilisieren und das, wie hier im Thread, gebetsmühlenartig, damit es auch jeder versteht.

    Man kann natürlich auch einen Beitrag zerfleddern, indem man sich auf die Trollebene begibt. Ich persönlich hasse vielversprechende Topics, die dann in persönlichen Anfeindungen enden. Das ist ärgerlich verlorene Zeit.

    Bitte, gern geschehen.

    Das kann er nicht.

    With best regards
    Georg
     
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  3. mllerj

    mllerj Forum Benutzer

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    @s1g-de

    Da wir also der Betriebsrat, Datenschutzbeauftragter so wie meine Person als Systemadministrator alle User gleich behandeln, hätte das im Umkehrschluss bedeutet das sich auch mein Chef solch einer Aktivierung unterziehen hätte müssen. Nach Erklärung was das für das Programm alles kann, war er erst sehr begeistert, bis zu dem Moment den ich oben schon ansprach.

    Besonders der Datenschutzbeauftragte hat versucht ihm klar zu machen das diese Trackingsoftware und ähnliche Sachen wie Postionierung durch Mobile Broadnet oder GPS einen direkten Eingriff in die Privatsphäre des Mitarbeiters darstellen.
    Da unsere Außendienstmitarbeiter viel unterwegs sind und wenig an heimsichen Arbeitsplätzen, und da sich das Tracking auch nicht per Profil einstellen läßt, trackt diese Software auch in Zeiten wo das Notebook von den Usern privat genutzt wird, dieses ist auch erlaubt.

    Ebenfalls halte ich es für bedenklich Menschen von vornhinein etwas zu unterstellen und dagegen maßnahmen zu ergreifen.
    Bei uns gibt es durch den Datenschutzbeauftragten und mich als Systemadministratoren Einweisungen für unsere Außendienstmitarbeiter.

    Wir setzen eher auf das richtige schulen, auch mehrmals, als auf die Art des Regress, ich lasse mich auch ungern von anderen vor Sachen schützen die mir obliegen.
    Klar kann man sagen das das ein gewisses Risiko birgt und man nicht in Menschen hineinschauen kann, aber der beste Weg, zumindestens für uns, ist der Weg dazwischen.
     
  4. s1g-de

    s1g-de Forum Benutzer

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    Ich gehe mal davon aus, dass die "Überwachung" dann auch für Deinen Chef gilt, wie für alle andere Benutzer auch. Woher kann wohl das Misstrauen Deines Chefs kommen? Sie unterscheidet sich nicht von der Überwachung der Notebooks der anderen Benutzer. Kann es sein, dass er dem Dienst misstraut, oder das er nicht überwacht werden will?

    Ich denke, dass er nicht überwacht werden möchte. Welcher Chef will das schon.

    Das ist klar verständlich. Ich denke als Unternehmer ist es unerheblich, ob ein Notebook von Zeit zu Zeit verschwindet. Eine andauernde Überwachung eines mir unbekannten Unternehmens mit einem Vertrag, der mehr wischi als waschi ist, ist wesentlich riskanter als alle verschwundenen Notebooks. In einem Unternehmen gibt es wesentlich mehr Geldvernichtung durch, Fehlplanung, plötzliche Krankheitstage (die auffällig immer Montags und Freitags passieren), Spiele und Chats am Arbeitsplatz...

    Das Argument, dass die wichtigen Daten nach nach einem Diebstahl gelöscht werden zieht bei mir nicht. Wer Interesse an den Daten hat, saugt sie offline, bevor ich überhaupt weiss, dass der Rechner gestohlen wurde,

    Georg
     
  5. Wolfo

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    Trojaner von CompuTrace auch bei HP (NC 8430)

    Hallo Georg,

    danke für Deine ausführliche Berichterstattung!
    Deine Meinung zum Thema Datenschutz teile ich voll und ganz. Bewundernswert, dass Du Dich nicht von den niveaulosen Angriffen unter der Gürtellinie aus der Ruhe bringen hast lassen.

    Als promovierter Diplom-Informatiker und Berater für Informationssicherheit kann ich eine solche ungefragte Aktivierung der SW von Absolute auf keinen Fall tolerieren. Als freiheitsliebender Bürger mit Interesse an informationeller Selbstbestimmung ebenfalls nicht.

    Ähnliches wie bei DELL ist mir auch bei einem Profi-Notebook von HP (NC 8430) aufgefallen:
    der Trojaner (rpcnetp.exe, rpcnet.exe, rpcnet.dll) war ebenfalls da, ohne dass man ihn bewusst aktiviert hätte. Eine BIOS-Option dazu fehlt der Einfachheit halber gleich ganz. ;)

    Ein Anruf beim Support von HP ergab:
    - "von diesem Problem wissen wir nichts"; "noch NIE gehört"
    - "das kann nur ein Trojaner sein"
    - der Tip dazu: Festplatte mit "Sanitize Disk" komplett überschreiben und von CD neu installieren (die wurden dann wenigstens gratis verschickt: danke!)

    Eine komplette Neuinstallation damit (sogar auf eine neue Festplatte) half leider erwartungsgemäß auch nicht. (nur die bekannten Tricks zur Blockade:
    - Prozess beenden; Trojaner-Dateien löschen; gleichnamige, leere Dateien anlegen; NTFS-Zugriffsrechte entfernen
    oder
    - komplette Festplatte verschlüsseln (z. B. mit TrueCrypt)

    Ich fürchte, dass eine Entfernung aus dem BIOS ähnlich schwierig wie bei DELL würde. Der Aufwand ist mir zu hoch. Und dem Support vermutlich auch. ;)
    Anders kann ich mir die Antwort (s. o.) jedenfalls nicht erklären, wenn bei HP erfahrene Profis am Telefon sind.

    Viele Grüße

    Wolfgang
     
  6. #95 _reloaded, 07.04.2010
    _reloaded

    _reloaded Forum Master

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    Tolle Wurst :(
    Da hat man wohl bald nur noch die Wahl zwischen "Business"-Class mit *trace-Geraffel und TPM oder hochglanzverspiegelter Consumerware :mad:

    Michael
     
  7. adu

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    Hallo zusammen,

    ich bin auf diese Diskussion gekommen, weil ich ein ähnliches Problem mit Lojack for Laptops habe. Ich habe die Software wissentlich und in voller Absicht auf mehreren IBM Thinkpads aktiviert. Ich habe allerdings das Problem, dass sich nach einem Austausch der Festplatte der Dienst nicht neu installiert. So unterschiedlich kann es sein ;-)

    Weshalb ich mich aber hier zu Wort melde: Ich kann keinen Datenschutzverstoss beim Einsatz der Software "Lojack" erkennen, dort ist es für mich als Kunden nicht möglich zu sehen, wo sich das Notebook befindet. Ich kann es lediglich als gestohlen melden und dann die Daten löschen. Es scheint in diesem Fall einen Unterschied zu der "normalen" Software zu geben.

    Für mich überwiegen die potentiellen Vorteile der Software, allerdings würde ich mich auch sehr ärgern, wenn der Dienst ohne mein zutun aktiviert wird, keine Frage.

    Übrigens: bei den X200s von IBM gibt es im Bios die Möglichkeit den Dienst vor der Aktivierung zu verbieten, wenn man das möchte. Im X61s gibt es überhaupt keine Hinweise auf den Dienst. Es scheint ein Umdenken statt zu finden, was die Information der Nutzer bzw die Möglichkeit des deaktivierens gibt.

    Bei allen IBMs war es übrigens so wie in der Doku von Absolute beschrieben: Es gab vor der Installation der Software keinerlei Verbindungsversuche zu den Absolute-Servern. Erst danach wurde das persistence-modul aktiviert. (ok, bei einem Notebook klappt es irgendwie nicht....)

    Viele Grüße,
    adu
     
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