Erfahrungsbericht Sony FS-195 VP

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  1. Erfahrungsbericht Sony FS-195 VP #1
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    Standard Sony FS-195 VP

    Das Notebook: Sony FS-195 VP, gekauft am 16.03.2005, Preis: 1450 Euro

    Gesucht war eigentlich ein neuer Desktop-PC, aufgrund der größeren Nutzungsmöglichkeiten habe ich mich aber relativ schnell zu Gunsten eines Notebooks umentscheiden. Eine wichtige Rolle beim Kauf spielte das Design. Erste Wahl wäre aus diesem Grund auch ein Apple gewesen, allerdings hätte ein Powerbook um die 2000 Euro gekostet und auch Software wie Photoshop und InDesign hätte ich neu kaufen müssen. Eine untergeordnete Rolle spielte auch, dass ich dann nicht das ein oder andere Spiel hätte spielen können.
    Design- und imagemäßig konnte nur Sony mit Apple mithalten und zum Glück wurde Ende 2004 die neue FS-Serie vorgestellt, die sowohl vom Design und auch vom Preis (im Vergleich zu anderen Sony-Notebooks) meinen Vorstellungen entsprach. Neben dem Design überzeugte mich auch der Bildschirm und das bis heute noch. Kein Vergleich mit dem etwa gleich alten IBM meines Vaters. Schön flach sollte es auch noch sein.
    Für die Business-Version der FS Serie entschied ich mich zum einen wegen XP Professional und wegen einmal 512-Ram, im Gegensatz zu zwei Mal 256. So hätte man leichter aufrüsten können, was ich aber nie tat.
    Vom Aussehen war ich dann aber doch etwas enttäuscht, gerade die Unterseite fand ich vom Material her lieblos – alles aus Magnesium hätte dem Notebook besser gestanden. Was mich aber noch viel mehr störte war, dass keine Recovery-CD/DVD beilag, sondern alles auf einer Festplatten-Partiton untergebracht war, die bei gerade mal 80 GB Festplatte schon ca. sechs einnahm. Auch ärgerten mich allerlei vorinstallierte Programme von Norton über Sonic bis Adobe Photoshop Elements und die gewählten Größen der Partitionen. Zunächst musste ich also DVD-Rohlinge besorgen, dann meine eigene Recovery brennen. Als ich das komplette Notebook formatiert hatte und von eben jener CD neu aufspielen wollte, da tat sich ... nichts. Scheinbar ein Brennfehler. Mit Sony telefoniert, die zeigten sich auch recht einsichtig und wollten sich nochmal melden. Ich habe mich dafür noch zweimal gemeldet und nach gut zwei Woche bekam ich immerhin kostenlos eine originale Recovery-DVD zugeschickt. Solange konnte ich das neue Notebook nicht verwenden, da ich kein XP hatte. Die Neuinstallation klappte dann soweit, ich musste jedoch die ganzen nicht gewollten Programme von Hand deinstallieren. Das könnte auch einfacher gehen. Dann klappte alles erstmal ca. einen Monat. Als ich im Notebookforum von den ersten abgebrochenen Display-Haken las, war es auch bei mir soweit, ich hielt einen in der Hand. Allerdings wandte ich mich nicht an Sony, sondern direkt an meinen Händler und innerhalb von vier Tagen hatte ich auch mein Notebook zurück.
    Seitdem läuft es und zwar durchschnittlich acht Stunden am Tag. Der Akku war anfänglich schon nicht berauschend, hielt mit minimaler Displayhelligkeit ca. 1,5-2 Stunden, bei maximaler war es vielleicht auch nur eine Stunde – jetzt sind es mit max. Displayhelligkeit noch ca. 20 Minuten. Aus meinem Notebook ist also doch ein Desktop geworden. Das Displayfiepen nahm ich erst war, als ich davon im Forum las, dies störte mich aber nicht so, wie der Lüfter, der mittlerweile immer lauter wird, so das ich das Notebook entweder in einen anderen Raum schaffe, wenn es durchlaufen soll, oder es in den Standby-Zustand geschickt wird, wenn ich nicht laute Musik höre.
    Auf den Beinen sollte man das Notebook nur im Winter haben, dann wärmt es angenehm, im Sommer hat man fast Angst sich zu verbrennen. Die Tastaturbeschriftung hat bei viel benutzen Tasten (Pfeiltasten, E, A, S, Alt) recht flott an Farbe verloren, sich dann aber doch auf blassem Niveau eingependelt, mittlerweile erkennt man überall eine gewisse Patina, sei dies an den Auflageflächen für die Hände oder der Leertaste, die teilweise glatt und rau ist.
    Das war es aber auch schon mit der Kritik. Alles in allem bin ich aber doch sehr zufrieden. Besonders über den Bildschirm freue ich mich immer noch, die Tastatur hat einen angenehmen Hub, mit dem Touchpad komme ich bestens aus (habe auch schon CS mit „gespielt“). Das WLAN-Modul klappt perfekt, den Sound bezeichne ich als flach, andere fanden ihn für ein Notebook aber sehr gut. Die Grafikleistung war nie überragen aber ausreichend für mein (Spiel-)Anforderungen, seit neustem ruckelt aber Battlefield Vietnam etwas und der Lüfter dreht sehr hoch. Hauptsächlich wurde das Notebook aber für das Internet, Bürotätigkeiten und etwas Bildbearbeitung genutzt und dies wird auch heute noch zu meiner Zufriedenheit, wenn auch langsamer als zu Beginn erledigt.
    Nach den zwei Problemen direkt zu Beginn, ist es mir ein treuer und unkomplizierter Begleiter geworden und wären nicht der laute Lüfter und der schlechte Akku, ich würde gerne noch zwei weitere Jahre mit dem Sony arbeiten. So wird es wohl im Sommer den alten Desktop endgültig ersetzen.
    Beim Neukauf wird wieder das Design und der Monitor eine wichtige Rolle spielen, aber entscheidend wird dieses Mal die Akkulaufzeit. Ein Subnotebook von Sony wäre interessant, aber auch ein MacBook oder, so es denn kommt, ein 12’-MacBook Pro. Denn mit BootCamp fällt auch das Software-Argument weg, das mich bisher noch fest auf Sony-Seite hat stehen lassen.

    EDIT: Erste Zeile gelöscht, da jetzt doch neuer Thread.

  2. Erfahrungsbericht Sony FS-195 VP #2
    Ultimate Member Avatar von Schripsi

    Standard

    Vielen Dank, netter Bericht!

    Zitat Zitat von Cittero
    Recht ähnlich, deshalb packe ich es mit in diesen Thread.
    Der ursprüngliche Erfahrungssthrad war ja zu einem komplett anderen Gerät, daher hab ich deinen Beitrag mal als eigenen Thread ins Forum gestellt.

  3. Erfahrungsbericht Sony FS-195 VP #3
    Super-Moderator Avatar von dooyou

    Standard

    Danke für den Bericht. Leider ist er etwas schwer zu lesen, besser strukturiert würde es dem Leser leichter fallen.


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