Dell Latitude E6400: Erfahrungsbericht

Dieses Thema im Forum "Dell Testberichte" wurde erstellt von Shor, 15.06.2009.

  1. #1 Shor, 15.06.2009
    Zuletzt bearbeitet: 15.06.2009
    Shor

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    Erfahrungsbericht zum Dell Latitude E6400.


    Hallo,

    es ist passiert. Seit mehreren Monaten war ich nun auf der Suche nach einem Notebook, das meinen - zugegeben - hohen Anforderungen entspricht. Nun habe ich mich für eines entschieden, mit dem ich - wie hätte es anders sein können - natürlich nicht voll zufrieden bin, das ich jedoch für die nächsten Jahre mein Eigen nennen werde. Das steht mittlerweile soweit fest. Es ist ein Dell Latitude E6400 geworden.

    Im Folgenden möchte ich ein "kurzes" Review schreiben und mit diesem hoffentlich alle Dinge anschneiden, die für den Kauf eines solchen Businessnotebooks von Interesse sein könnten. Sollte jemand noch bestimmte Informationen vermissen, kann er sich natürlich gerne melden. Ich gliedere meinen Erfahrungsbericht in die folgenden Kategorien:

    1. Allgemeines
    1.1 Was waren meine Anforderungen an das Book?
    1.2 Wie bin ich auf das Dell E6400 aufmerksam geworden?
    1.3 Für welche Konfiguration habe ich mich entschieden und wie teuer war sie?
    1.4 Wie war ich mit der Bestellung und dem Versand zufrieden?
    1.5 Was war mein erster Eindruck beim Auspacken?

    2. Hard- und Software
    2.1 Grafikkarte, Display
    2.2 Tastatur, Touchpad und Trackpoint
    2.3 Soundkarte, Lautsprecher, Mikrofon, Webcam
    2.4 Akku, Laufzeit
    2.5 Temperatur, Lüfter, Lautstärke


    ----------------

    1. Allgemeines
    1.1 Was waren meine Anforderungen an das Book?

    Nachdem mein altes HP 6715b, mein erstes Notebook, seit nunmehr knapp 2 Jahren exzessiver Benutzung nach und nach den Geist aufgab, musste ein neues her. Da ich es vor allem sowohl für die Uni als auch beruflich und natürlich privat brauche, ist es sehr häufig im Einsatz - und zwar als vollwertiger Desktopersatz. Ich will gar nicht wissen, wie viele Tastendrücke meine alte Tastatur über sich ergehen lassen musste. Ich bin außerdem ein Kind der "mobilen Generation": Selten arbeite ich wirklich in meiner Wohnung. Oft bin ich entweder in der Uni oder draußen am See, im Café oder sonstwo. Was ich gesucht habe war also ein Notebook, das vor allem drei Voraussetzungen mitbringt: Ein gutes, helles und mattes Display, eine lange Akkulaufzeit und Vielschraubertauglichkeit. Letzteres schließt für mich persönlich ein Netbook aus; zumal ich die Auflösung auch meistens als viel zu gering empfinde. Natürlich mussten auch die Rahmenbedingungen entsprechend "befriedigend" sein: Lautstärke, Verarbeitung im Allgemeinen, eine lange und vor allem schnelle Garantie und so weiter. Um die Ansprüche nochmal etwas genauer zu definineren: 280 cd/m² Helligkeit sollten es schon sein, dabei wiederum im "Officegebrauch" unter WLAN-Einsatz mindestens 3h. Und damit zum nächsten Punkt.

    1.2 Wie bin ich auf das Dell E6400 aufmerksam geworden?
    Ich bin fleißiger Leser vom Notebookjournal. Meiner Meinung nach findet man hier qualitativ sehr hochwertige Tests. Es wird viel gemessen, wenig subjektiv "geblubbert", je nach Einsatzgebiet bzw. Notebookkategorie entsprechend unterschiedlich gewichtet und vor allem auch in Form einer TOP10-Kategorie mit einer aktuell haltenden Technik verglichen. Neben zwei Thinkpads und einem Samsung tummelte es sich immer auf den ersten 4 Plätzen.

    1.3 Für welche Konfiguration habe ich mich entschieden und wie teuer war sie?

    Ziel war nicht ein leistungsstarkes System, sondern ein ausdauerndes. Demzufolge habe ich mich für den schwächsten Prozessor entschieden (C2D P8400), 2048MB RAM, die onboard Grafikkarte von Intel und den großen Akku mit 9 Zellen. Ansonsten habe ich die teurere WLAN-Karte von Intel gewählt (5300), weil der Empfang besser sein soll, sowie Bluetooth, den DVD-Brenner, die Webcam und den "extended battery service", der die Garantie des Akkus von einem auf drei Jahre anhebt. Und, das fand ich sehr hilfreich, eine hintergrundbeleuchtete Tastatur habe ich mir verbauen lassen. Als ich dieses System online konfiguriert habe, kam ich inkl. Versand auf einen Preis von fast 1600€ brutto. Als ich die Hotline anrief, bat sie mir nach einigem Hin und Her das Ganze für 1350€ brutto an - wobei man mir sagte, dass man nur 7% Rabatt gegeben habe. Die Preispolitik bei Dell muss man also nicht verstehen. :) Jedenfalls wäre ein niedrigerer Preis auch bei den Zwischenhändlern wie lite-com oder hfa-asknet etc. nicht zu erreichen gewesen. Außerdem hätte man hier auf sein pseudoausgeschlossenes Widerrufsrecht pochen müssen; wer hat da schon Zeit und Muße? Also: Bei Dell anrufen und handeln.

    1.4 Wie war ich mit der Bestellung und dem Versand zufrieden?
    Der Bestellvorgang war am Anfang etwas kompliziert, am Ende hin dann jedoch ziemlich easy. Als ich mich zunächst im Onlinekonfigurator probiert habe, habe ich gemerkt, dass es teilweise sehr seltsame Abhängigkeiten gab. So fiel auf einmal die Farbwahl weg, als ich mich für eine Webcam entschied oder weiß der Geier was. Die gute Frau am Telefon hatte auch einige Probleme; am Ende hat jedoch alles ganz gut geklappt. Nehmt am besten "schwarz" als Gehäusefarbe; das erspart euch einiges an Zeit. Ansonsten ist alles sehr gut organisiert: Man bekommt einen Ansprechpartner zugewiesen, den man direkt telefonisch oder per Mail erreichen kann, man kriegt alles schriftlich dokumentiert und kann sein Angebot geduldig so lange anpassen, bis man zufrieden ist. Ist alles okay, bestellt man mit der aktuellen Bestellnummer und gut ist. Die ganze anschließende Bestellung ging auch sehr schnell: Innerhalb weniger Tage nach Zahlungseingang hat der UPS-Mann mir mein Paket gebracht, der von Dell übrigens die ausdrückliche Anweisung hatte, es nur mir persönlich zu übergeben. Gut so!

    1.5 Was war mein erster Eindruck beim Auspacken?
    Kurz und knapp: Übersichtlich. Ein paar CDs (Standardsoftware; keine kostenpflichtigen Extras), Notebook, flaches Netzteil, paar Zettel. Keine Gebrauchsanweisung oder ähnliches. Ich fand's gut; das erspart einem das ewige Zusammensuchen sämtlicher Inhalte beim eventuellen Zurückschicken. Das Notebook ansich mochte ich erst gar nicht anfassen - So schön war es! ;-) Und dabei war das nicht im Geringsten ein Kaufgrund. Man muss sich schon überwinden, um zu akzeptieren, dass es ein Gebrauchsgegenstand ist, der irgendwann mal ein paar Kratzer haben wird. Ich persönlich habe noch nie ein so schickes Notebook gesehen; Understatement pur. Und dabei auch noch stabil. Fotos gibt es im Netz ja genug; da habe ich jetzt keine neuen gemacht.

    2. Hard- und Software
    2.1 Grafikkarte, Display

    Vor allem wegen des hellen Displays ist mir das E6400 sofort aufgefallen. Obwohl es matt ist kommt es im Schnitt auf knapp 300 cd/m² und ist damit absolut sonnentauglich. Ich sitze gerade im Zug und draußen strahlt die Sonne. Bei direkter Einstrahlung der Sonne, wenn man sie also quasi im Display sieht, ist natürlich an der Stelle nichts mehr zu erkennen; wie bei jedem anderen Display auch. Aber wenn, wie jetzt, die Umgebung einfach "nur" richtig sommerlich hell ist, ist das Arbeiten am Book ohne Anstrengungen möglich; vorausgesetzt natürlich, die Oberfläche ist von Staub befreit. Das Schöne ist außerdem, dass man sich tatsächlich nicht wirklich spiegelt, weil das Display eben entspiegelt ist - wenn auch nicht ganz so stark bzw. gut wie mein HP 6715b. In letzterem erkenne ich noch weniger genau das, was sich im Display zu spiegeln versucht. Aber das ist schon okay so - man hat hier eine gute Balance gefunden zwischen Spiegelfreiheit und Helligkeit.
    Weniger erfreulich ist hingegen der Kontrast (für genaue Werte bitte in den Notebookjournal-Test schauen). Man sieht, dass alles im Vergleich zu den meisten anderen Notebooks etwas blasser bzw. farbilich weniger abgegrenzt wirkt. Außerdem wirklich schlecht ist die Blickwinkelabhängigkeit in der Vertikalen. Es gibt quasi keine bzw. nur eine sehr konkrete Position bzw. Kombination aus Displayposition und Kopfhaltung, die einem annähernd das Gefühl vermittelt, oben genau dieselben Farben zu sehen wie unten (sofern es denn dieselben sind). Es "stört" aber nicht. Nur doof, wenn mal jemand hinter einem steht, der auf das Display schauen will. Oder gut. Je nachdem, was ihr gerade treibt. ;-) In der Horizontalen sieht es hingegen deutlich besser aus.
    Weiterhin zunächst negativ, dann aber positiv fand bzw. finde ich die voreingestellte Farbtemperatur des Notebooks. Sie hat, wie einige finden, einen Blaustich. Es ist in der Tat alles relativ kühl; mein altes 6715b sieht dagegen aus wie ein mit Nährstoffen übersäter See. Aber dieses Kühle vermittelt dem Bild etwas sehr Klares, Scharfes und vor allem Helles. Wenn man die Helligkeit dämmt, wird es "angenehm" dunkler (wie die Abenddämmerung bei gutem Wetter) und es bleibt alles gut lesbar. Das hat mich sehr gefreut! Wer das trotzdem nicht so toll findet, hat natürlich die Möglichkeit, softwareseitig entsprechend gegenzusteuern.
    Zur Grafikkarte kann ich nicht viel sagen. Sie tut ihren Dienst und bringt zwar kein DVI, dafür aber VGA und einen digitalen Displayport mit, der problemlos auf DVI "adaptert" werden kann. Ist aber meiner Meinung nach gar nicht notwendig: Ich konnte es zwar selbst kaum glauben, aber ich betreibe erfolgreich einen 1920*1080px auflösenden externen Monitor am VGA-Anschluss - ohne das Gefühl zu haben, Schärfeeinbußen zu erleiden. Wer trotzdem einen Adapter will, muss 20-35€ auf den Tisch legen.
    Was noch interessant ist: Die Intel-Karte hat "zunächst einmal" ein Problem mit einigen Auflösungen externer Monitore. Genauere Informationen und einen Treiber, der das verhindert, findet ihr auf der Intelhomepage. Leider scheint der Treiber nicht sonderlich stabil zu sein. Ab und zu meldet Vista, dass irgendwelche Grafikeinstellungen zurückgesetzt worden seien. Was das genau ist, weiß ich nicht. Aber es sorgt dafür, dass die Bildschirmhelligkeit verändert wird. Das ist etwas nervig, kommt aber nicht übertrieben oft vor. Ist also okay so! Was mich da schon mehr stört ist, dass ab und zu auf 40Hz geschaltet wird. Dann flimmert es nervig. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als manuell wieder auf 60Hz zu schalten. Ursache unbekannt. Mal sehen, was sich da machen lässt.
    Was gibt es noch zu sagen? Den "ambient light"-Sensor empfinde ich als überflüssig. Er regelt automatisiert die Bildschirmhelligkeit in Abhängigkeit von der Umgebungslichtintensität. Nette Spielerei, aber unnötig und demzufolge deaktiviert.

    2.2 Tastatur, Touchpad und Trackpoint
    Die Tastatur ist ein Traum. Sie ist für Vielschreiber absolut geeignet. Deutlicher Druckpunkt und vor allem schnelle "Hubzeiten" sind - zumindest jetzt am Anfang ;-) - garantiert. Die Tastenanordnung ist auch super; STRG ist ganz links und somit da, wo es hingehört. Die Buchstaben und Zeichen sind gut zu erkennen. Ein echter Nachteil ist hier der "Verspackungsgrad": Wenn man sich nicht vor jedem Notebookgebrauch ausgiebig die Hände wäscht, ist die Tastatur ganz schnell "versifft". Ein entsprechendes Reinigungstuch und -mittel sind hier also Pflicht! Diese Verspackungen sind übrigens am ganzen Notebook zu beobachten. Schade! Dass es auch anders geht, hat z.B. HP mit dem 6715b gezeigt. Da hatten Fingerabdrücke usw. bis zum Schluss keine Chance.
    Die Hintergrundbeleuchtung hingegen ist superbst - genau richtig hell und geht auf Wunsch automatisch an, wenn man anfängt zu tippen. Leider hat man die Tasten zum Steuern der Soundlautstärke "vergessen" zu beleuchten.
    Über das Touchpad kann ich leider nicht so lobend urteilen: Es ist in der Tat, wie auch schon viele Tester vor mir beobachtet haben, eher schlecht. Solange der Delltreiber nicht installiert ist, lässt es sich noch relativ präzise und reaktionsschnell benutzen, allerdings nur sehr langsam (im Verhältnis zur angeschlossenen Maus). Sobald jedoch der Treiber drauf ist, "schwimmt" der Zeiger zeitverzögert und weniger genau. Es ist brauchbar, aber dem Notebook definitiv nicht angemessen. Es ist außerdem sehr klein und offenbar lässt sich die horizontale Scrollfunktion, die ich nicht brauche, nicht getrennt von der vertikalen deaktivieren. Die Touchpadtasten hingegen sind, sowohl unten als auch oben, gut zu gebrauchen. Deutlicher Druckpunkt, angenehme Oberfläche (die hat das Touchpad übrigens auch) und eine mittlere Maustaste gibt es auch - super zum Tabben im Browser. Problem ist hier nur, dass die oberen (und damit auch die mittlere) Touchpadtasten eine 1-sekündige Nichtbrauchbarkeit des Touchpads bewirken. Ich drücke also auf eine der oberen Tasten und kann meine Maus kurz nicht mehr führen. Generell kann ich z.B. auch nicht markieren, weil ein gleichzeitiges Drücken der oberen Tasten und ein Bewegen der Maus über das Touchpad nicht möglich sind. Ich gehe hier aber von einem Softwarefehler aus, der behebbar ist. Mal sehen, was das gibt. Ein weiteres Manko des Touchpads im Allgemeinen ist, dass es nicht wirklich ins Gehäuse eingelassen wurde. Das hat zur Folge, dass man bzw. zumindest ich beim Tippen immer wieder das Pad berühre, aus Versehen "klicke" und dann woanders im Text weiterschreibe. Zum Glück lässt sich das Klicken über das Tippen auf's Touchpad im Treiber deaktivieren. Alternativ lässt sich auch eine Sensibilität einstellen, bei der das Touchpad die Berührung als "Klicken" empfindet. Genau das macht den Delltreiber unumgänglich und lässt auf eine bessere Lösung warten, die einerseits ein präzises Navigieren, andererseits aber auch das Ausstellen oder Einstellen des Klicks ermöglicht.
    Auf den Trackpoint hingegen könnte ich gut verzichten. Viele empfinden ihn als gelungene Alternative zum nicht so guten Touchpad. Ich kann und will damit nicht umgehen. Davon abgesehen ist das Ding auch nicht wirklich präziser. Viele Tester sagten, sie würden den Trackpoint benutzen, weil er zumindest den Vorteil habe, dass er keine Befehle/Berührungen verschlucke. Das trifft bei mir beim Touchpad aber auch nicht zu, weshalb ich weiterhin auf letzteres setzen werde.
    Ein großer Nachteil des Trackpoints ist, dass er zu hoch ist. Er hinterlässt deutliche Spuren auf dem Display, sobald ein gewisser Druck auf dem Deckel lastet und dieser unten ist! Und das ist ja nur das Sichtbare. Das geht gar nicht; muss ich mal Dell sagen.

    2.3 Soundkarte, Lautsprecher, Mikrofon
    Mit der Soundkarte bzw. dem Sound kämpfe ich im Moment noch. Trotz der vielen Einstellmöglichkeiten der Treibersoftware ist es mir bisher nicht gelungen, mein Teufel-System mit anständigem Stereosound zu befeuern. Es fehlt immer an Bass und deutlichen Tiefen, sauberen Klängen. Alles scheint im Mittelbereich zu sein und das klingt unschön. Mal sehen, ob ich da noch was machen kann. Außerdem "knarzt" mein Sound; vor allem bei Filmdateien. Da habe ich aber schonmal etwas von einer Lösung gelesen; allerdings bevor ich das Problem auch bei mir bemerkt habe. Hatte bisher leider keine Zeit, um mich darum zu kümmern. Ich glaube, da gibt es einen neuen SATA-Treiber, der in einigen Fällen Abhilfe schaffen soll.
    Der Sound, der aus den verbauten Lautsprechern kommt, ist hingegen auch durch softwareseitige Konfigurationen nicht zu retten. Da sind viele Handys besser im Klang als das E6400. Aber gut; für Filme reicht auch das wohl mal aus.
    Das Mikrofon, das sich neben der Webcam am oberen Bildschirmrand befindet, funktioniert sehr gut. Hier scheint es genausowenige Probleme zu geben wie mit meinem alten HP 6715b. Die Webcam selbst, wo ich sie schon erwähne, ist vollkommen ok und liefert ein vergleichbar gutes und flüssiges Bild.

    2.4 Akku, Laufzeit
    Die Akkulaufzeit ist mit dem 9 Zellen Akku sehr ordentlich. Bei den besagten knapp 300 cd/m² komme ich im Officebetrieb unter WLAN-Einsatz auf etwa 5h. Die Akkulaufzeit erhöht sich natürlich entsprechend, sobald man die Bildschirmhelligkeit drosselt. Schließlich ist das Display das, was am meisten Strom braucht. Außer draußen "in der Sonne" braucht man niemals 300 cd/m². Ansonsten bringt natürlich auch das Deaktivieren von Bluetooth/WLAN ein spürbares Plus an Mobilität. Hier kann man auf keinen Fall meckern; sehr angenehm! Dank das extended battery service muss ich mir auch keine Sorgen um die Zukunft meiner Mobilität machen: Statt bei einem "Defekt" etwa 200€ brutto für den Akku auf den Tisch legen zu müssen, bekomme ich einfach einen neuen Akku zugeschickt. Und das für deutlich weniger Geld (70€ netto, glaube ich).
    Der 9 Zellen Akku sorgt aber natürlich auch für einige Einbußen was die Tiefe des Books angeht. Er steht deutlich sichtbar hinten über. Stört mich aber nicht; die genauen Ausmaße waren mir letztlich eh egal. Hier bin ich sehr zufrieden!

    2.5 Temperatur, Lüfter, Lautstärke
    Ein sehr spannendes Thema ist die Lautstärke - gerade beim E6400. Viele Besitzer sind über das Lüfterverhalten ihres E6400 sehr verärgert. Sie sprechen von unlogischen "Fönaktivitäten", die sich nicht mehr von alleine geben. Vor allem bei der Benutzung einer Dockingstation oder eines externen Monitors soll das Book verrückt spielen. Ich mach's kurz: Das kann ich so nicht bestätigen. Zwar bin ich nicht im Besitz einer Dockingstation, aber ich habe weder im Netzteilbetrieb noch im Akkubetrieb bei der Parallelbenutzung des oben genannten Hochauflösers (erweiterter Monitor) Probleme mit dem Lüfter. Bisher bin ich nur in zwei verschiedenen Stufen gewesen, GLAUBE ich. Softwaretechnisch gecheckt habe ich das noch nicht. Das wäre einmal die "fast aus"-Stufe und die darüber. Letztere läuft quasi in der Tat dauerhaft beim Betrieb eines externen Monitors, aber das ist ja auch irgendwo verständlich. Da ist aber selbst die 5400upm-Platte fast lauter als diese Stufe.
    Ab und zu schaltet mein Notebook auch ohne den extra Monitor in diese Stufe; und dann in der Tat nicht mehr automatisch zurück (oder nur sehr spät). Es hilft ein einfaches FN + Y (Reset der Lüfterkontrolle).
    Wer ein Flüsterleisenotebookfanatiker ist und das nötige Kleingeld übrig hat, sollte über eine SSD nachdenken - wobei hier nicht der Katze-im-Sack-Kauf bei Dell zu empfehlen ist. Die 5400er Platten sind, und das wird bei den 7200ern nicht viel anders sein, schon "angenehm rauschend" hörbar. Durch eine SSD sorgt man wirklich für Ruhe. Unter'm Strich: Ich bin zufrieden! Solange das Notebook staubfrei ist, wofür man Sorge tragen muss (trotzdem schlaf' ich zusammen mit dem E6400 im Bett ein; Liebe kennt keine Grenzen).
    Achja: Von "CPU Whining" keine Spur. Und ich bin wirklich empfindlich, was (auch leise) hohe Frequenzen angeht. Scheint Glückssache (oder mittlerweile behoben) zu sein. :)

    Abschließend noch die Info: Mein System läuft unter einer von mir minimalistisch eingerichteten 32 Bit Version von Vista Ultimate. Ich verwende jeweils die aktuellen Treiber der Dell-Homepage. Nicht anders sieht es mit dem BIOS aus (A14, vorinstalliert).

    Kaufempfehlung?
    Ja! Teuer, aber man bekommt etwas dafür.
    Eine Alternative scheint es für mich ohnehin nicht zu geben; außer vielleicht das Thinkpad T400 mit LCD Display.

    Joa, das wär's soweit erst einmal von mir.
    Danken möchte ich im Zuge der Beratung und Bestellung vor allem drei "delligen" Personen:

    - Rene Kovac
    - Lucia Malikova
    - Sebastian Stahlmann

    Ihr habt euren Job sehr gut gemacht!
    Ansonsten ein großes Danke an das Notebookforum bzw. dessen Dell-Kategorie.

    Und wie gesagt; lest auch entsprechende Testberichte. Neben dem oben verlinkten Notebookjournal-Test ist auch der von Notebookcheck sehr zu empfehlen.

    Fragen? Fragen!
    Ideen bzgl. meiner Probleme? Her damit!
    Feedback ist natürlich auf erwünscht. :)

    Abloadige Grüße und einen schönen Abend
    Jens
     
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