G.Skill Falcon SSD erste Eindrücke (in Samsung X460)

Dieses Thema im Forum "Notebook Technik" wurde erstellt von alexh67, 01.08.2009.

  1. #1 alexh67, 01.08.2009
    alexh67

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    Samsung R700 Aura T9300 Dillen
    Hi!

    Habe gerade das Zeitalter der rotierenden Datenschleudern hinter mich gelassen, zumindest was meinen eigenen Laptop angeht, und die Platte meines Samsung X460 durch eine Falcon 256GB SSD von G.Skill ersetzt.

    Erste Eindrücke:

    Einbau:

    Der Einbau ist mechanisch ohne größere Tücken, allerdings ist die Falcon doch minimal dicker und breiter als die werksseitig verbaute Platte, so daß sie schon sehr stramm im Festplattenschacht sitzt.

    Einrichtung:
    Da ging dann der Ärger los... Grund: mit der bei der Auslieferung drauf bedfindlichen Firmwareversion ist die Falcon praktisch unbenutzbar!
    Egal ob Installation von der Windows-CD/DVD oder Zurückspielen eines Images per Acronis, jedesmal ging die SSD nach zunächt scheinbar störungsfreiem Lauf mittendrin in den Wald und ließ sich erst nach komplettem Stromlosmachen des Laptops wieder ansprechen.

    Nach dem Firmwareupdate, das ein wenig umständlich ablief (mehrfaches Umstellen des Hostadaptermodus im BIOS, Booten von einer Windows-PE CD usw.), ließ sich das Image aber problemlos zurückspielen...

    ...und seitdem geht die Post ab: mein (schon ziemlich "zugewachsenes", muß demnächst mal entrümpeln) Vista bootet in weniger als einem Drittel der vorher erforderlichen Zeit, ohne Berücksichtigung des nicht plattenbedingten 20-sekündigen "Kompletthängers" kurz nach Erscheinen des Desktop ist es sogar über viermal so schnell, und das ohne jegliche Optimierung.

    Auch Programmstarts, Webseitenaufrufe (vor allem bei Seiten auf kürzlich schon mal besuchten Sites, wo also der Browser-Cache eine Rolle spielt) usw. sind einfach nur noch als "rasant" zu bezeichnen, dabei war der X460 ja schon vorher alles andere als lahm.

    So richtig durchstarten können jetzt meine virtuellen Maschinen (habe z.B. meine Faktura- und Buchhaltungssoftware und eine kleine vb.NET Entwicklungsumgebung komplett in einer VM, um im Falle eines Hardwareproblems schnellstmöglich auf einem Ersatzsystem wieder "an die Front" gehen zu können), die sind gefühlt mindestens dreimalsoschnell wie bisher.

    Es fällt dabei auf, daß der Controller der Falcon sich offenbar sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben erstmal auf das gerade aktive "Zugriffsmuster" einstellt, bevor er richtig loslegt in punkto Speed. Beispielweise beim Zurückspielen des Vista-Images begann Acronis TrueImage 2009 mit einer "Restzeitprognose" von über einer Woche(!), war dann aber nach einer knappen Dreiviertelstunde fertig (Windowspartition 44GB, zu ca. 2/3 gefüllt). Die anfangs viel zu lange Restzeitprognose kennt man zwar von TrueImage auch beim Betrieb an normalen Platten, aber bei weitem nicht in dieser extremen Form.
    Auch beim Auspacken von gigabytegroßen 7Zip Files ist der Effekt zu beobachten.

    Deutliche Verbesserungen auch in punkto Abwärme: das Magnesiumchassis des X460 wurde mit Festplatte bei längerem Betrieb schon unangenehm heiß, mit der SSD hingegen selbst auf dem Sofa nur noch gut lauwarm.
    Bei der Akkulaufzeit schlägt sich die nicht verheizte Energie auch nieder, statt knapper 3 Stunden hält der Akku (9 Monate alt, mindestens 1 Ladezyklus täglich) jetzt etwas über dreieinhalb. Nicht gerade weltbewegend aber immerhin.

    Bei der Geräuschentwicklung ergibt sich gleich eine doppelte Verbesserung: zum einen ist die SSD selber natürlich lautlos, zum anderen läuft der Notebooklüfter jetzt viel seltener an und kann dann auch auf einer kleineren Stufe laufen, da er nicht auch noch die recht beachtliche Festplattenabwärme wegschaffen muß.

    Der Preis... naja, der ist noch nicht wirklich heiß, aber die 600 Steine kann man auch für (in einem Arbeitsgerät, xxtr3m3-G4m3rz sehen das sicher anders) weniger sinnvolle Hardware ausgeben.

    Also ich bin im Wesentlichen zufrieden.
    Einen dicken Minuspunkt gibt´s für die gruselige werksseitige Firmware zusammen mit dem verbesserungswürdigen und unnötig umständlichen Upgradetool, einen weniger dicken für die etwas "großzügige" Interpretation des Formfaktors 2,5"/9,5mm.
    Sonst alles im grünen Bereich!
     
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